Am 20. August 2025 führten die PRIF-Forscherinnen Simone Wisotzki, Anna Hauschild und Clara Perras gemeinsam mit den Assoziierten Jana Baldus (European Leadership Network) und Anna-Katharina Ferl (Stanford University) einen zweistündigen digitalen Workshop unter dem Titel „Feministische Außenpolitik und Rüstungskontrolle: Eine Wirkungsanalyse“ durch. Gemeinsam mit Vertreter*innen des Auswärtigen Amts sowie der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen in New York diskutierten die Beteiligten die ersten Ergebnisse aus der gleichnamigen Evaluierungsstudie, die vergleichend die Felder der nuklearen und humanitären Rüstungskontrolle sowie neue Technologien in diesem Bereich untersucht.
Die Evaluierungsstudie basiert auf einer umfangreichen Analyse öffentlicher Dokumente (z. B. diplomatischer Stellungnahmen) sowie auf einer Reihe von qualitativen Interviews mit Vertreter*innen zivilgesellschaftlicher und internationaler Organisationen, des Auswärtigen Amts sowie der Ständigen Vertretungen in New York und Genf.
Die wertvollen Impulse aus dem interaktiven Austausch und Diskussionsformats des Workshops fließen in die Finalisierung eines internen Reports für das Auswärtige Amt ein. Dieser evaluiert Maßnahmen, Ziele und die Umsetzung Deutschlands Feministischer Außenpolitik in verschiedenen rüstungskontroll-, und abrüstungspolitischen Bereichen. Darüber hinaus werden die Ergebnisse in öffentlichen Publikationen (darunter PRIF Report und ELN Policy Brief) veröffentlicht und somit einer breiten Öffentlichkeit von politischen Entscheidungsträger*innen, Zivilgesellschaft und wissenschaftlichem Fachpublikum zugänglich gemacht.