ErgEval – Ergänzende Evaluation des Bundesprogramms „Demokratie leben!“
Das Projekt ErgEval führt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Jahr 2026 eine ergänzende Evaluation des Bundesprogramms Demokratie leben! durch. ErgEval hat dabei das Ziel, die Arbeit des bestehenden Evaluationsverbundes in der dritten Förderperiode aus einer unabhängigen Perspektive zu betrachten und einzuordnen. Die ergänzende Evaluation möchte damit einen wissenschaftlich fundierten Beitrag zur Reflexion und Weiterentwicklung der Evaluationspraxis im Bundesprogramm leisten.
Der Fokus liegt dabei auf den konzeptionellen Grundlagen, den gesetzten Zielen und den zugrunde gelegten Wirkungsmodellen sowie auf der Anlage und Umsetzung der programmbereichsübergreifenden Evaluation. ErgEval nimmt dazu sowohl den Evaluationsverbund insgesamt, dessen Zusammenarbeit untereinander und die Programmsteuerung in den Blick, als auch zentrale Aspekte der acht Teilevaluationen – und kann somit Aussagen zur Qualität, zur Nachvollziehbarkeit und zur konzeptionellen Fundierung der Teilevaluationen treffen. Das Projekt ersetzt dabei nicht die Arbeit des bestehenden Evaluationsverbundes, sondern ergänzt diese um eine unabhängige Perspektive.
Die Ergebnisse der ergänzenden Evaluation werden im Dezember 2026 in Form eines Berichts veröffentlicht.
Das ErgEval-Team besteht aus Mitarbeitenden der Forschungsgruppe „Radikalisierung, Terrorismus und Extremismusprävention“ am PRIF sowie Mitarbeitenden der „Forschungsstelle Extremismusresilienz“ an der HöMS, des „Instituts für Forschung und Transfer“ (HöMS) sowie des „Instituts für Kriminologie und Präventionsforschung“ (HöMS).
ErgEval wird mit einer Laufzeit von März bis Dezember 2026 vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! gefördert.
Studentische Hilfskraft am PRIF
Jonas Kamps
Projektleitung an der HöMS
Julian Junk // Kristin Wolf // Hermann Groß
Mitarbeiter*innen an der HöMS
Franziska Heil // Marion Lempp
Weitere Mitarbeiter*innen
Marcus Kober (Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention)