Forschungsgruppe Radikalisierung

Die Forschungs­gruppe „Radikalisierung“ unter­sucht einerseits die Ur­sachen und Verläufe von Radikal­isierungs­prozessen (Themen­feld 1) sowie anderer­seits deren Aus­wirkungen auf die Gesell­schaft (Themen­feld 2). Im ersten Themen­feld werden Radikal­isierungs­verläufe innerhalb von sich radikal­isierenden Milieus sowie Dynamiken kumulativer Radikal­isierung und Ko-Radikal­isierung analysiert. Im zweiten Themen­feld werden die Gegen­maß­nahmen von staatlichen und zivil­gesell­schaftlichen Akteuren und die Kon­sequenzen, die sich daraus für die Gesell­schaft ergeben, in den Blick genommen. Die Forschungs­gruppe knüpft damit an die be­stehenden Forschungs­traditionen von PRIF in den Bereichen Terrorismus und politische Gewalt, Trans­nationale Gewalt­akteure, Prävention und politische Bildung und der vergleich­enden Konflikt­forschung an und bündelt diese inter­disziplinär und programm­bereichs­übergreifend in Bezug auf die For­schung zu verschie­denen Phänomen­bereichen (trans­nationaler) politischer und religiöser Radikal­isierung.

Diese Analysen der komplexen Ur­sachen und der Dynamiken von Radikal­isierung sowie ihre Wahr­nehmung in Politik und Gesell­schaft sind zwar einer­seits in der Grundlagen­forschung verortet, anderer­seits legt die Forschungs­gruppe durch ein weites Netz­werk mit Praxis­partnern einen Schwer­punkt auf den dialogischen Wissens­transfer.

Forschungsgruppenleitung
Referent*innen für Wissenstransfer
Studentische/Wissenschaftliche Hilfskräfte
  • Baum, Max
  • Geyer, Philipp
  • Hohe, Chantal Elisabeth
  • Kollmuß, Lena
  • Pfeuffer-Rooschüz, Levi
  • Stein, Maya
  • Würdemann, Sophie