Zwischen Spiel und Ideologie

Constantin Winkler steht mit Mikrofon an Stehpult vor beleuchtetem Hintergrund mit Schriftzug, Plakat auf Staffelei und Vortragsfolie mit PRIF-Logo

Constantin Winkler auf der Konferenz „Radicalisation of Young People in Slovakia 3.0“ in Bratislava

Am 6. und 7. Mai nahm Constantin Winkler, Researcher im Projekt RadiGaMe, an der inter­nationalen Konferenz „Radicali­sation of Young People in Slovakia 3.0“ teil. Auf Einladung von IPčko, einer zivil­gesellschaft­lichen Organisation zur psycho­logischen Unter­stützung und Krisen­intervention für junge Menschen, hielt er am ersten Konferenz­tag einen Vortrag zum Thema „Between Play and Ideo­logy: Radicali­sation in Digital Gaming Communities“.

Im Blickfeld der Konferenz standen Themen wie psychische Gesund­heit, Soziale Medien sowie Extremis­mus, Radikali­sierung und die Mobili­sierung zu Gewalt. In zahlreichen Vorträgen und Work­shops stellten die Teil­nehmenden in diesem Zusammen­hang sowohl konkrete Erfahrungen aus der Arbeit mit Jugend­lichen als auch Forschungs­ergebnisse vor. Damit brachte die Konferenz Praktiker*innen und Wissen­schaft­ler*innen verschiedener Disziplinen aus der Slowakei und weiteren Ländern in einen viel­seitigen Austausch. Organisiert wurde die Veranstaltung von IPčko, der Anti-Terror-Einheit des Polizei­präsidiums der Slowakei, der Orange Foundation und der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES).

Als Doktorand und Researcher im Projekt RadiGaMe setzt sich Constantin Winkler unter anderem mit der Verbreitung und Aus­prägungen von Anti­semitismus in Communi­ties digitaler Spiele auseinander. Der kürzlich mit dem Sonder­preis der Jury des Deutschen Computerspiel­preis 2026 ausgezeichnete Forschungs­verbund zielt auf ein tief­greifenderes Verständnis von Radikalisierungs­prozessen auf Gaming Plattformen und in Messenger-Diensten und die dies­bezügliche Weiter­entwicklung derzeitiger Präventions­ansätze.