Julian Junk wirkt an zwei Terminen der vierteiligen Veranstaltungsreihe „Eine Stunde für die Demokratie“ mit. Die von der Gesellschaft Bürger und Polizei e.V. organisierten Vortrags- und Diskussionsabende widmen sich verschiedenen gesellschaftlichen Diskursen rund um das Thema Sicherheit und Polizei. Ziel ist es, fundierte Einblicke zu bieten und den interdisziplinären Dialog zwischen Bürger*innen, Polizei und Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis zu ermöglichen.
Zum Auftakt der Reihe trat Julian Junk am 28. August in Wiesbaden mit Innenminister Roman Poseck in den Dialog über die Integrität der Polizei in Krisenzeiten. Die beiden Referenten beleuchteten die Herausforderungen, denen die Glaubwürdigkeit und Handlungsfähigkeit der Polizei angesichts wachsender gesellschaftlicher Spannungen ausgesetzt ist.
Die kommenden Termine greifen das Zusammenspiel von Polizei und Parlament sowie die Verantwortung der Polizei bei der Sicherung jüdischen Lebens in Deutschland auf. Den Abschluss der Reihe bildet am 27. November ein Austausch von Julian Junk und Brigadegeneral Holger Radmann zum Thema „Zivil-militärische Zusammenarbeit in einer neuen Ära“.
Julian Junk ist Leiter der Forschungsgruppe Radikalisierung, Terrorismus und Extremismusprävention am PRIF und Professor für Extremismusforschung an der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit. Als Teil der Task Force Islamismusprävention des Bundesministeriums des Innern wirkt er zudem an der Formulierung konkreter Handlungsempfehlungen für eine zeitgemäße und nachhaltige Präventionsarbeit mit, die kürzlich als Handreichung veröffentlicht wurden.
Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe „Eine Stunde für die Demokratie“ finden sich auf der Website der Gesellschaft Bürger und Polizei e.V.