Am 19. März waren die Teilnehmenden des 49. Internationalen Diplomatenlehrgangs (IDL) der Akademie Auswärtiger Dienst zu Gast am PRIF: Diplomat*innen aus knapp 20 unterschiedlichen Ländern tauschten sich in diesem Rahmen mit Sophia Birchinger, Nicole Deitelhoff, Stefan Kroll und Xinyu Yuan aus.
Im Zentrum der Diskussion mit Nicole Deitelhoff stand die Frage nach der aktuellen, multiplen Krise der Weltordnung und den Strategien kleiner und mittlerer Staaten im Umfeld der Großmachtpolitik. Vor diesem Hintergrund stellte Sophia Birchinger im Anschluss daran die Rolle ziviler Krisenprävention als wichtiges Element der sicherheitspolitischen Zeitenwende heraus. Außerdem diskutierten die Teilnehmenden mit Xinyu Yuan über die Reform der UN nach 80 Jahren – und über ihre künftige Rolle für Diplomatie und Internationale Politik.
Hintergrund zum Programm:
Der Internationale Diplomaten-Lehrgang (IDL) der Akademie Auswärtiger Dienst richtet sich an Diplomaten und Diplomatinnen mit hervorragenden Deutschkenntnissen. Der Lehrgang legt Schwerpunkte auf internationale Sicherheits- und Bündnispolitik, und vermittelt den Teilnehmenden durch Trainingsmodule und Exkursionen nach Berlin und Brüssel Einblicke in die politische Landschaft Deutschlands und die internationalen Beziehungen. Das Programm wird geleitet von Botschafter a.D. Jörg Ranau, ehem. Leiter des Referats für Nichtverbreitung des Auswärtigen Amts und koordiniert durch Alina Sinclair.