Sogenannte „Counter- and alternative narrative (CAN) campaigns”, also Kampagnen von Gegenerzählungen, sind ein weit verbreitetes Mittel, um extremistischer Propaganda entgegenzuwirken. Allerdings fehlt in der Diskussion um CAN oft eine explizite Auseinandersetzung mit ihrer narrativen Qualität. Linda Schlegel macht in ihrem Buch „Storytelling Against Extremism“ die Forschung zu Storytelling und narrativer Persuasion für narrative Kampagnen in der Extremismusprävention nutzbar. Die Autorin zeigt dabei, dass der oft kritisierte CAN-Ansatz dadurch erheblich verbessert werden kann.
In der Veranstaltung wird das Buch „Storytelling Against Extremism“ vorgestellt, das auf Linda Schlegels Dissertation basiert. Mit ihrer Dissertation hat sie einen innovativen Beitrag zur Stärkung demokratischer Narrative im digitalen Raum geleistet. Dafür wird ihr im Rahmen der Veranstaltung der Hessische Promotionspreis für Demokratieforschung durch Wissenschaftsminister Timon Gremmels verliehen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur (HMWK) statt.
- Linda Schlegel, PRIF
- Christopher Daase, Lehrstuhl für Internationale Organisationen an der Goethe-Universität Frankfurt/PRIF
- Timon Gremmels, Hessischer Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur
- Swen Hutter, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Juryvorsitzender
- Moderation: Julian Junk, Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit (HöMS)/PRIF
Wann: 05. Dezember 2025, 11:00 – 12:00 Uhr
Wo: Online via zoom | zur Anmeldung (kostenlos)