The Politics of African Interventionism: Use of Force and Local Perceptions

Cover des Journal of Intervention and Statebuilding. Das Bild zeigt eine Hauswand mit vielen Einschusslöchern, darauf der Text: Special Issue: The politics of African interventionism: Use of force and local perceptions. Guest Editor: Antonia Witt. Logo Routledge.

Antonia Witt gibt Special Issue des Journal of Intervention and Statebuilding heraus

Zwei große Entwicklungen, die das Interventionsgeschehen weltweit prägen, sind die wachsende Bedeutung afrikanischer Akteure und der zunehmende Einsatz von Gewalt. Das soeben erschienene Special Issue des Journal of Intervention and Statebuilding, herausgegeben von Antonia Witt, widmet sich diesen beiden Aspekten aus einer „Bottom-up“-Perspektive. Im Zentrum der Analyse stehen lokale Auseinandersetzungen und Konflikte um Legitimität und Friedensstrategien, die durch Interventionen hervorgebracht werden, und wie lokale Akteure wiederum die Interventionen beeinflussen und mitgestalten. Mit dem Fokus auf afrikanische Intervenierende wird zudem ein in der Literatur bisher unzureichend behandelter Bereich beleuchtet. 

Das Special Issue ist hervorgegangen aus dem Projekt Lokale Wahrnehmungen regionaler Interventionen: AU und ECOWAS in Burkina Faso und Gambia, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wurde. Im Sommer 2023 fand hierfür ein Autor*innenworkshop am PRIF mit Wissenschaftler*innen aus Südafrika, Burkina Faso, Norwegen, Schweden und Deutschland statt, deren Aufsätze nun im Special Issue vertreten sind. Neben der Einleitung von Antonia Witt ist das PRIF auch mit einem Artikel von Sophia Birchinger, Sait Matty Jaw und Antonia Witt vertreten. Diese beiden und einige weitere Artikel sind open access.

Zur Einführung: Full article: Militarization and the Hopes for African Interventions: Exploring Societal Perspectives 

Zum Special Issue: Journal of Intervention and Statebuilding: Vol 20, No 1 (Current issue)