(Un)Sichtbarkeit von Gewalt

Ein weißer Raum mit einem verspiegelten Fenster auf der linken Seite und einer Uhr an der rechten Wand zu sehen ist auf dem Foto abgebildet. Im Zentrum steht ein Elektrischer Stuhl, der einem Holzstuhl ähnelt, der auf einer leicht erhöhten Plattform steht.

Lucinda Devlin, The Omega Suites, Virginia Electric Chair 1991, courtesy of Galerie m, Duisburg and the artist.

Sechstes TraCe Working Paper in Kooperation mit KUNSTHALLE GIESSEN veröffentlicht

Welche Mecha­nismen bestimmen die Sicht­barkeit oder Unsicht­barkeit von Ge­walt? In welchen Kon­texten wird Gewalt doku­mentiert, instru­mentalisiert oder zen­siert – und wie lässt sie sich wissen­schaftlich unter­suchen?

Diese Fragen bil­den die Basis für das sechste TraCe Wor­king Paper in Ko­operation mit der KUNST­HALLE GIESSEN. Das Working Paper geht aus der Zusammen­arbeit im Rahmen der gleich­namigen Ausstellung „(Un)Sichtbarkeit von Gewalt“ in der KUNSTHALLE GIESSEN hervor. Es ver­eint zehn Beiträge von TraCe-For­schenden und Kunst­hallendirektorin Nadia Ismail. Während einige der Bei­träge Themen der Aus­stellung aufgreifen, erweitern andere die künst­lerisch bearbeiteten The­men durch empirische und theo­retische Reflexionen oder geo­grafische Schwerpunkte. In ihrer sti­listischen und inhalt­lichen Unter­schiedlichkeit spiegeln die Texte die Inter­disziplinarität der Be­teiligten wider. 

Seitens PRIF sind Larissa-Diana Fuhrmann, Tina Cramer, Jonas Wolff, Regine Schwab, Sabine Mannitz und Thilo Marauhn beteiligt.

Das Wor­king Paper ist als Down­load (PDF) in deutscher Sprache verfüg­bar. 

Die kosten­lose Ausstellung „(Un)Sichtbarkeit von Gewalt“ wird am 22. August 2025 er­öffnet. Zur Ausstellung wird zudem ein ausführliches Journal zur Vertiefung der Ausstellungsthemen mit Beteiligung von TraCe-Forschenden erscheinen.

Die Ausstellung kann bis zum 2. November 2025 in der KUNST­HALLE GIESSEN besichtigt werden. Zur Aus­stellung gibt es außerdem ein abwechs­lungsreiches Begleit­programm.