Welche Mechanismen bestimmen die Sichtbarkeit oder Unsichtbarkeit von Gewalt? In welchen Kontexten wird Gewalt dokumentiert, instrumentalisiert oder zensiert – und wie lässt sie sich wissenschaftlich untersuchen?
Diese Fragen bilden die Basis für das sechste TraCe Working Paper in Kooperation mit der KUNSTHALLE GIESSEN. Das Working Paper geht aus der Zusammenarbeit im Rahmen der gleichnamigen Ausstellung „(Un)Sichtbarkeit von Gewalt“ in der KUNSTHALLE GIESSEN hervor. Es vereint zehn Beiträge von TraCe-Forschenden und Kunsthallendirektorin Nadia Ismail. Während einige der Beiträge Themen der Ausstellung aufgreifen, erweitern andere die künstlerisch bearbeiteten Themen durch empirische und theoretische Reflexionen oder geografische Schwerpunkte. In ihrer stilistischen und inhaltlichen Unterschiedlichkeit spiegeln die Texte die Interdisziplinarität der Beteiligten wider.
Seitens PRIF sind Larissa-Diana Fuhrmann, Tina Cramer, Jonas Wolff, Regine Schwab, Sabine Mannitz und Thilo Marauhn beteiligt.
Das Working Paper ist als Download (PDF) in deutscher Sprache verfügbar.
Die kostenlose Ausstellung „(Un)Sichtbarkeit von Gewalt“ wird am 22. August 2025 eröffnet. Zur Ausstellung wird zudem ein ausführliches Journal zur Vertiefung der Ausstellungsthemen mit Beteiligung von TraCe-Forschenden erscheinen.
Die Ausstellung kann bis zum 2. November 2025 in der KUNSTHALLE GIESSEN besichtigt werden. Zur Ausstellung gibt es außerdem ein abwechslungsreiches Begleitprogramm.