Terminhinweis: Friedensgutachten 2026

Vorstellung auf der Bundespressekonferenz am 8. Juni 2026

Am Montag, den 8. Juni 2026, stellen die vier führenden deutschen Friedens- und Konflikt­forschungsinstitute ihr dies­jähriges Friedens­gutachten mit dem Titel „Die neuen War­lords. Gewalt­dynamiken einhegen" vor. 

Im Friedensgutachten 2026 analysieren die vier führenden deutschen Friedens- und Konfliktforschungs­institute bicc, IFSH, INEF und PRIF das welt­weite Konflikt­geschehen: Sie weisen darauf hin, dass Staaten zunehmend wie „Warlords" agieren und militärische Gewalt verstärkt als politisches Mittel einsetzen. Gleich­zeitig befinden sich zentrale Instru­mente inter­nationaler Friedens­sicherung, darunter Entwicklungs­zusammenarbeit und die Vereinten Nationen, in einer fundamen­talen Krise. Neue Techno­logien verändern zudem Kriegs­führung und Rüstungs­kontrolle grund­legend. Das Gutachten beleuchtet nicht zuletzt innen­politische Ent­wicklungen in Deutsch­land und thematisiert die Bedingungen rassistischer, vor allem anti­muslimischer Diskriminierungen. Über die Analyse hinaus formuliert das Friedens­gutachten konkrete Empfehlungen für Bundes­tag und Bundes­regierung. Es schlägt Maß­nahmen vor, die dem Zerfall der regel­basierten Welt­ordnung entgegen­wirken und zur Gestaltung einer trag­fähigen Friedens- und Sicher­heits­politik beitragen.
Weitere Informationen: https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-8360-8/friedensgutachten-2026/?number=978-3-8376-8360-8

Wann: Montag, 8. Juni 2026, 10:00 Uhr.
Wo: Bundes­presse­konferenz, Berlin (Präsenz).
Der Zugang ist nur mit BPK-Akkredi­tierung möglich. Eine Live-Übertragung ist vorgesehen.


Über das Friedensgutachten
Das Friedens­gutachten ist die jähr­lich erscheinende Publikation des Bonn International Centre for Conflict Studies (bicc), des Instituts für Friedens­forschung und Sicherheits­politik an der Universität Ham­burg (IFSH), des Insti­tuts für Entwicklung und Frieden der Uni­versität Duisburg-Essen (INEF) und des Leibniz-Instituts für Friedens- und Konflikt­forschung (PRIF). Die vier Institute analysieren darin seit 1987 aktuelle inter­nationale Konflikte, benennen Trends der inter­nationalen Außen-, Sicher­heits- und Entwicklungs­politik und geben konkrete Empfehlungen für die Politik. Inter­disziplinäre Autor*innen­teams arbeiten gemein­sam an den Kapiteln und bringen verschiedene Blick­winkel ein.


Pressekontakt
Dr. Ursula Grünenwald
Referentin Presse- und Öffentlichkeit­sarbeit | Press and Public Relations
PRIF - Peace Research Institute Frankfurt | PRIF - Leibniz-Institut für Friedens- und Konflikt­forschung
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