Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz waren nur der Auftakt: 2026 finden in vielen Teilen Deutschlands Landtags- und Kommunalwahlen statt. Die AfD hat bereits gute Ergebnisse erreicht und verzeichnet auch in den Umfragen weiter hohe Zustimmungswerte. Es stellt sich die Frage: Wie gehen die Parteien mit diesem Rechtsruck in der Mitte der Gesellschaft um? Kann die sogenannte Brandmauer aufrecht gehalten werden? Was passiert, wenn eine Regierungsmehrheit ohne die AfD gar nicht zustande kommt? Und: Wie können Politik und Zivilgesellschaft der in Teilen rechtsextremen Partei darüber hinaus begegnen?
Darüber diskutieren:
- Julian Junk, Leiter der Forschungsgruppe Radikalisierung, Terrorismus und Extremismusprävention am PRIF, Professor für Extremismusforschung an der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit
- Viola Neu, Leiterin Wahl- und Sozialforschung, Konrad-Adenauer-Stiftung
- Omid Nouripour, MdB, Bundestags-Vizepräsident und Abgeordneter aus Frankfurt/M. für Bündnis 90/Die Grünen
Moderation: Andreas Schwarzkopf, Frankfurter Rundschau
Die Podiumsdiskussion findet in Kooperation mit der Frankfurter Rundschau und dem Haus am Dom statt.
Wann: Dienstag, 14. April 2026, 19 Uhr
Wo: Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt/M.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung wird per Livestream übertragen.