PRIF in Singapur

Ein Gruppenfoto der Workshop-Teilnehmenden

Internationale Perspektiven auf die Rolle von KI im Konfliktmanagement und in der Konfliktanalyse

Am 28. Mai waren Nicole Deitel­hoff, Christopher Daase, Stefan Kroll, Susanne Boetsch und Yan-Jie Schnell­bach in Singapur. Dort fand ein inter­nationaler Work­shop zum Thema „Künst­liche Intelli­genz (KI) sowie die Zukunft des Krisen­managements und der Konflikt­analyse in einer frag­mentierten Welt“ statt. Diesen hat PRIF gemein­sam mit Fraun­hofer Singa­pore und der S. Raja­ratnam School of Inter­national Studies (RSIS) erst­malig organisiert. Zusätzlich unter­stützte die deutsche Bot­schaft in Singa­pur bei dem Vor­haben.

Der Titel des Work­shops lautete „How Arti­ficial Intelli­gence and Ad­vanced Systems Are Re­shaping Crisis and Con­flicts“ und er ver­einte deutsche und inter­nationale Ver­treter­innen und Ver­treter aus der Politik, dem Feld der neuen Techno­logien und der Wissen­schaft in Singa­pur. Dabei um­spannte das Pro­gramm inhalt­lich mehrere poli­tische Bere­iche in ihrem poten­ziellen Ver­hältnis zur KI: KI in der Sicher­heits­politik und -strategien, KI-gestützte Diplo­matie und Konflikt­lösung, KI-Regu­lierung und Rüstungs­kontrolle sowie neue dis­ruptive Techno­logien.

Als Beispiel für ein KI-gestütztes System zur Szenario­planung für Konflikte wurde das PRIF-Projekt JOSHUA vor­gestellt. Gemein­sam mit der Technischen Uni­versität Darm­stadt entwickelt PRIF dieses innovative Projekt­vorhaben, um die Früh­warnung und Szenario­planung mit KI zu ver­knüpfen und besser nutz­bar zu machen. 

Die Bewer­tung der Anwen­dung von KI-Tools in sicher­heits­politischen und diplo­matischen Kon­texten bildete einen Schwer­punkt des Work­shops. Gleich­zeitig diente er dazu, die Partner­schaft deutsch-singapurischer Wissen­schaftler*innen und Insti­tutionen zu ver­tiefen. Der Auftakt hierzu ist mit diesem Work­shop gelungen.