Am 8. und 9. Juni organisierte die Forschungsgruppe Ökologie, Klima und Konflikt einen zweitägigen Workshop zum Zusammenhang von Nachhaltigkeit, Frieden und Sicherheit.
Deutsche und internationale Wissenschaftler*innen diskutierten dort den aktuellen Stand der Forschung sowie Aufgaben für zukünftige Projekte. Dabei wurde deutlich, dass sowohl Klima- und Umweltveränderungen selbst als auch Maßnahmen zur Vermeidung von oder Anpassung an den Klimawandel signifikante Folgen für Frieden und Konfliktdynamiken haben können. Daraus ergibt sich eine zentrale Rolle der Friedens- und Konfliktforschung in den Debatten um globale und lokale Umweltveränderungen. Die Teilnehmenden diskutierten außerdem Strategien für eine ethische und inklusive Forschung sowie für die Politikberatung im Themenfeld.
Neben PRIF-Mitarbeitern nahmen an dem Workshop teil: Chloe Canavan (Murdoch University, Perth), Klara Funke (TU Darmstadt), Frederic Hanusch (Justus-Liebig-Universität Gießen), Judith Nora Hardt (Centre Marc Bloch, Berlin), Matt McDonald (University of Queensland, Brisbane) und Solveig Richter (Universität Leipzig).