Grundwasserveränderungen nach der Zerstörung des Kachowka-Staudamms in der Ukraine

Fünf Teammitglieder sitzen um einen Tisch und schauen auf eine Folie, die an eine Leinwand projiziert ist

Ein vom Leibniz-Forschungsnetzwerk gefördertes Projekt zu kriegsbedingten Grundwasserrisiken in der Ukraine trifft sich in Hannover

Vom 15. bis 16. April traf sich das Team des Pro­jekts „Risiken unter der Erde: Erschöpf­ung des Grund­wassers nach der Zer­störung des Kachowka-Stau­damms als unter­schätztes Erbe des Ukraine-Krieges“ zu einem Workshop beim LIAG-Institut für An­gewandte Geo­physik in Hannover. Weitere Teammitglieder nahmen online aus Kyiv und Frei­burg an der Sitzung teil. Das Projekt wird vom Leibniz-Forschungs­netzwerk Umwelt­krisen – Krisen­umwelten ge­fördert und ist aus der Arbeits­gruppe „Societal Resil­ience in the Earth System“ des Leibniz-Forschungs­netzwerks Earth & Societies hervor­gegangen. Das inter­disziplinäre Team aus Sozial- und Geo­wissenschaftler*innen aus Deutsch­land und der Ukraine diskutierte Aspekte der Grund­wasser­veränderungen infolge der Zer­störung des Stau­beckens. Diese werden bislang weit­gehend ver­nachlässigt, obwohl ihre Aus­wirkungen kom­plex sind und die Bio­diversität, die Land­wirtschaft und die Wasser­versorgungs­sicherheit im weiteren Um­kreis der Region des Kachowka-Stausees be­treffen.