Eldad Ben Aharon an der New York University

Forschung zu Israels Erinnerungspolitik und Buchvorstellung am 21. April 2026

Eldad Ben Aharon ist während des Sommer­semesters 2026 als Visiting Fellow an der New York Uni­versity (NYU) zu Gast. Im Rahmen seines Aufent­halts in New York widmet er sich ins­besondere der Fertig­stellung seines zweiten Buches „Israel’s Memory Politics and the Armenian Genocide“, welches 2027 erscheinen soll. In seiner Forschung beschäftigt sich Eldad vor allem mit der Schnitt­stelle zwischen Sicher­heit, Iden­tität und Er­inner­ung. Er beruft sich dabei auch auf außen­politische Analysen und Versicher­heit­lichung. 

Darüber hinaus stellt Eldad am 21. April 2026 an der NYU sowie am 24. April an der NAASR sein erstes Buch „Israeli-­Turkish Relations at the End of the Cold War: The Geo­politics of Deny­ing the Ar­men­ian Geno­cide“ vor. Darin geht es um die ent­schei­denden 1980er Jahre der israelisch-­türkischen Be­zieh­ungen, eine Zeit, die von kal­kulierten und ver­deckten Verhandlungen zum Thema kollek­tives Ge­dächtnis geprägt war.  

Bezug­nehmend auf die Leugnung des Genozids an den Armenier*innen endet Eldad Ben Aharon seine Präsen­tation an der NAASR mit dem Satz „History is made by what is denied“. Die an­schließende Diskussion dreht sich um die Erinnerungs­politik Israels und der Türkei in den 1970er und 1980er Jahren. Die Ent­wicklungen in der Gegen­wart, auf die in der Diskussion immer wieder Bezug genommen wurde, werden Gegen­stand seines aktuellen Buchs sein. 

Ein Mitschnitt von der Buch­präsentation bei der National Association for Armenian Studies and Research (NAASR) findet sich auf dem NAASR-YouTube Kanal