Die Zukunft des Konfliktmanagements und der Friedenssicherungseinsätze in Südostasien und im Pazifikraum

Eine Gruppe von 18 Personen steht in einem Halbkreis und lächelt in die Kamera. Im Hintergrund stehen Whiteboards, an der Decke ist ein Kronleuchter.

Xinyu Yuan nimmt an Workshop von SIPRI und FES in Bangkok teil

Xinyu Yuan nahm vom 5. bis 6. März 2026 in Bang­kok an dem Workshop „The Future of Conflict Manage­ment and Peace Operations in South­east Asia and the Pacific” teil, der vom Stockholmer Inter­nationalen Friedens­forschungsinstitut (SIPRI) und der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) orga­nisiert wurde. Ziel des Work­shops war es, Forscher*innen, Praktiker*innen, führende Vertreter*innen der ASEAN und Vertreter*innen der Vereinten Nationen zusammen­zubringen, um die sich wandelnde geo­politische Landschaft des Konflikt­managements in Süd­ostasien und im Pazifik­raum zu erörtern.

In den Dis­kussionen wurden mehrere zentrale Themen hervor­gehoben, die die Prioritäten der regionalen Sicher­heit prägen. Dazu zählen die Dring­lichkeit der Bekämpfung der orga­nisierten Kriminalität, die Betonung der Souve­ränität und Unab­hängigkeit der regionalen Akteure sowie die Vorliebe für einen prag­matischen Ansatz zur Bewältigung von Kon­flikten statt ihrer zwingenden Lösung. Die Teil­nehmer*innen reflek­tierten zudem die Fort­schritte bei der Um­setzung der Agenda „Frauen, Frieden und Sicher­heit“ und äußerten wachsende Besorgnis über die innen­politischen Ent­wicklungen in der gesamten Region, darunter der Auf­stieg populistischer Bewe­gungen, der Einfluss sozialer Medien und zunehmend pola­risierte Informations­landschaften, die jüngere Gene­rationen beeinflussen. Darüber hinaus tauschten sich die Teil­nehmer*innen über die sich wandelnden Rollen und künf­tigen Ent­wicklungen regionaler Insti­tutionen, insbe­sondere der Vereinigung Südost­asiatischer Staaten (ASEAN) und des Pazifik-Insel-Forums (PIF), bei der Bewäl­tigung neuer Sicherheits­herausforderungen aus.