Am 23. August 2025 war Constantin Winkler beim Jugendforum NRW auf der Gamescom zu Gast. In einem Podiumsgespräch sprach er zum Thema „Das ist kein Spiel – Extremismus in Games“ und zeigte anhand konkreter Beispiele, wie Radikalisierung in digitalen Spielen stattfindet. Ein Mitschnitt des Gesprächs ist auf dem Youtube-Channel des Jugendforum NRW zu finden.
Im Gespräch mit Moderatorin Aylin führt Constantin Winkler aus, wie Extremist*innen Games und deren Community-Plattformen für ihre Zwecke missbrauchen. Seine Beispiele verdeutlichen den Besucher*innen der Gamescom, wie rechtsextreme Gruppen oder islamistische Akteure Gaming-Communities gezielt nutzen, um ihre Ideologien zu verbreiten.
Constantin Winkler ist am PRIF für das Verbundprojekts RadiGaMe tätig, in dem acht Partnereinrichtungen Radikalisierungsphänomene in digitalen Kommunikationsräumen untersuchen. RadiGaMe hat vor zwei Jahren die Arbeit aufgenommen, als als Anschläge wie in Christchurch und Halle den Einfluss von Gaming-Communities auf Radikalisierungen sichtbar machten.
Constantin Winklers Forschungsschwerpunkt liegt auf Antisemitismus in digitalen Spiele-Communities. In seiner Dissertation untersucht er antisemitische Phänomene und ihre Auswirkungen sowie Ausdrucksformen. Er befasst sich mit den dahinter stehenden Akteur*innen und Gruppen sowie ideologischen Grundlagen von Antisemitismus in Communities digitaler Spiele.
In einem aktuellen Forschungsartikel „Exploring the digital extremist ecosystem: a preliminary analysis of hateful posts on Mod DB“ analysiert er gemeinsam mit Kolleg*innen das Mod-Forum Mod DB und zeigt, wie vielfältig extremistisches Gedankengut auch in diesem bislang wenig beachteten digitalen Raum verbreitet ist. Ziel seiner Arbeit ist es, die bestehende Forschung zu extremistischen Aktivitäten auf Gaming- und Community-Plattformen zu erweitern.