Analysen europäischer Ansätze der Terrorismusbekämpfung

Fünf Wissenschaftler*innen stehen in einer Reihe und lächeln in die Kamera. Im Hintergrund ist ein Bildschirm, auf dem eine weitere Wissenschaftlerin zu sehen ist. Daneben steht ein PRIF Rollup.

Jonatan Kurzwelly organisiert internationalen Workshop

Am 5. Januar 2026 organisierte Jonatan Kurzwelly einen Forschungs­workshop, der der Analyse von Unter­schieden in euro­päischen Ansätzen zur Terrorismus­bekämpfung sowie Prävention im Bereich des gewalt­tätigen Extre­mismus gewidmet war. Die Gruppe inter­nationaler und inter­disziplinärer Forscher*innen tauschte sich darüber aus, wie unter­schiedliche Grund­annahmen in den nationalen Kon­texten die Gestaltung, Um­setzung und Ergebnisse beeinflussen. Im Fokus standen die Länder Deutsch­land, Polen, Rumänien, Spanien, Schweden und das Vereinigte König­reich.

Der Work­shop ist Teil eines größeren Projekts zur vergleichenden Analyse von Rechts­vorschriften, politischen Leitlinien, Pro­grammen und operativen Instru­menten. Es untersucht, inwie­weit inkonsistente Defi­nitionen und Wider­sprüche, ob explizit oder implizit, „operative Silos“ schaffen, die die Ab­stimmung zwischen den Bereichen nationale Sicher­heit, Straf­justiz und soziale Inter­vention behindern. Das von Jonatan Kurz­welly initiierte und geleitete Projekt zielt darauf ab, sowohl wissen­schaftliche Analysen als auch prak­tische politische Empfeh­lungen zu erstellen.

Die Referent*innen, die länder­spezifische Fälle vor­stellten, waren Sarah Marsden (Direktorin des Handa Centre for the Study of Terrorism and Political Violence, Uni­versität St. Andrews, Groß­britannien), Andreas Jahrehorn Önnerfors (Pro­fessor an der Linnaeus-Uni­versität und Mitglied des Fact Checking Board bei Fojo Media, Schweden) und Alvaro Vicente (Instituto El Cano und Rey Juan Carlos Uni­versität, Spanien). Für das PRIF referierten Elisa­beta Dinu zu Rumänien, Jonatan Kurzwelly zu Polen sowie Isabelle Stephanblome zu Deutsch­land.