„Wir weben, wir weben!“ Wie Weben zum Inbegriff des politischen Widerstands wurde

Vortrag von Christopher Daase im Museum Angewandte Kunst

Im Rahmen der Aus­stellung „Wolle. Seide. Widerstand.“ im Museum Ange­wandte Kunst in Frankfurt hält Christopher Daase einen Vor­trag zum Thema „‚Wir weben, wir weben!‘ Wie Weben zum In­begriff des politischen Wider­stands wurde“.

Mit der Aus­stellung „Wolle. Seide. Widerstand.“ widmet sich das Museum Ange­wandte Kunst dem Thema Teppich. Die Aus­stellung präsentiert Teppiche inter­nationaler, zeitge­nössischer Künstler*innen, die sich mit Themen des politischen Wider­stands, individueller und kollektiver Resilienz sowie Resistenz befassen. Ihr Wider­stand richtet sich gegen als illegitim empfundene Herrschafts­ordnungen und Machtausübungen, gegen Traditio­nalismus, Diskri­minierung, Rassismus, Traumata oder Umwelt­zerstörung. Die Teppiche der Künstler*innen fungieren somit als plakative Medien für gesell­schaftspolitische Kommentare.

Prof. Dr. Christopher Daase ist Professor für Inter­nationale Bezieh­ungen an der Goethe-Universität Fran­kfurt und Stell­vertretendes geschäfts­führendes Vorstands­mitglied des PRIF, wo er den Programm­bereich Inter­nationale Sicher­heit leitet. Seine Forschungs- und Lehrschwer­punkte sind Sicher­heitspolitik (insbesondere Kriege und Bürger­kriege, Terrorismus und Radikali­sierung, Nicht­verbreitung und Rüstungs­kontrolle) sowie inter­nationale Institu­tionen.

Wann: Mittwoch, 6. Mai, 19 Uhr

Wo: Museum Angewandte Kunst

Der Eintritt beträgt 5 Euro, eine Voran­meldung ist nicht nötig. Weitere Infor­mationen finden sich auf der Web­site des Musuem Ange­wandte Kunst.