Nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen in Kolumbien steht fest: Die Entscheidung über die Nachfolge von Gustavo Petro fällt am 21. Juni 2026 in einer Stichwahl zwischen dem rechtsradikalen Kandidaten Abelardo de la Espriella und dem linken Kandidaten Iván Cepeda. Entgegen der Prognosen, die Cepeda klar vorne gesehen hatten, gewann De la Espriella die erste Runde mit rund 44 Prozent der Stimmen, Cepeda erreichte knapp 41 Prozent. Die Wahlen markieren eine zunehmend polarisierte politische Landschaft und werfen zentrale Fragen über die Zukunft Kolumbiens auf.
Wie ist das Ergebnis der ersten Wahlrunde einzuordnen? Ist De la Espriella der Wahlsieg noch zu nehmen? Was erklärt den Aufstieg einer neuen radikalen Rechten in Kolumbien? Welche Bilanz lässt sich nach vier Jahren der ersten linken Regierung des Landes unter Gustavo Petro ziehen? Welche Folgen könnte das Wahlergebnis für den Friedensprozess, die Sicherheitslage und die Konfliktdynamiken haben? Und wie wird sich Kolumbien künftig in der regionalen und globalen Politik positionieren?
Nach den Präsidentschaftswahlen spricht Jonas Wolff mit Laura Barrios Sabogal über das Wahlergebnis, die möglichen Szenarien für die Stichwahl und die Implikationen für die politische Zukunft Kolumbiens.
Wann: Mittwoch, 10. Juni, 19:00 Uhr
Wo: Denkbar, Spohrstraße 46A, Frankfurt a.M.
Die Veranstaltung wird von der Deutsch-Iberoamerikanischen Gesellschaft e. V. (DIAG) in Zusammenarbeit mit dem PRIF und dem Instituto Cervantes organisiert. Sie findet in spanischer Sprache statt. Um eine Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen finden sich auf der Website der Denkbar.
En la página web de la DIAG de Fráncfort se puede encontrar un anuncio del evento en español.