Warum das Völkerrecht zählt: Internationale Regeln in einer Welt der Machtpolitik

Podiumsdiskussion mit Hendrik Simon

Wie viel ist das Völkerrecht noch wert, wenn Autokraten Grenzen gewaltsam verschieben, internationale Regeln brechen und militärische Macht zunehmend den Ton angibt? Der Politikwissenschaftler Hendrik Simon widerspricht der Vorstellung, das Völkerrecht habe unter diesen Bedingungen seine Bedeutung verloren. In seinem Buch „Das Recht der Gewalt“ zeigt er, warum internationale Rechtsnormen weiterhin fortbestehen und für eine stabile internationale Ordnung unverzichtbar bleiben. Wenn Regeln gegen die Willkür standhalten sollen, stellt sich allerdings die Frage, wie diese durchgesetzt werden können, ohne damit neue Konflikte zu schüren. 

Darüber, wie Recht und Macht im internationalen System zusammenwirken und warum Waffen allein keinen Frieden schaffen, diskutieren:

  • Hendrik Simon, PRIF
  • Elvira Rosert, Politikwissenschaftlerin und Sicherheitsexpertin, Metis Institut für Strategie und Vorausschau, Universität der Bundeswehr München

Leitung und Moderation: Helge Bezold, Evangelische Akademie Frankfurt

Wann: 23. November 2026, 19:00–21:00 Uhr
Wo: Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt/M. sowie im Livestream

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung auf der Veranstaltungsseite der Evangelischen Akadamie Frankfurt wird gebeten.

Die Veranstaltung findet in Kooperation der Evangelischen Akademie Frankfurt mit dem Forschungszentrum Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ), dem Forschungszentrum Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt und dem PRIF statt.