Der Sudan wird von vielen Kulturen, Religionen, Sprachen und Geschichten geprägt – und dennoch oft in eine einzige, lineare Erzählung gezwängt. Durch Fiktion, persönliche Erinnerungen, Archivfragmente und visuelles Storytelling trägt der Kunstband „Sudan Retold“ dazu bei, diese Erzählung aufzubrechen.
In einer Buchvorstellung an der Volkshochschule Münster spricht die Journalistin Cornelia Wegerhoff mit Dr. Larissa-Diana Fuhrmann sowie den Künstlerinnen Amna Elhassan und Ola Hassanain. Sie haben an dem Kunstband mitgearbeitet, der Beiträge von 40 Kulturschaffenden enthält – unter anderem von der Illustratorin, die „Kandik“ als Superheldin zeichnet oder dem Musiker, der sudanesische Klänge mit Hiphop, Jazz und Reggae mischt oder der Künstlerin, die Fotos von Müttern und Großmüttern in Gemälde verwandelt. Denkanstöße gibt Larissa-Diana Fuhrmann, die über den Einfluss forscht, den Gewaltkonflikte auf Künstler*innen haben, und umgekehrt den Einfluss von Kunst auf betroffene Gemeinschaften. Sandra Hetzl übersetzt Deutsch/Arabisch. Ibrahim Abdulhalim begleitet die Veranstaltung musikalisch.
Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch bei sudanesischem und eritreischem Essen.
Wann: Sonntag, 17. Mai 2026, 11 Uhr
Wo: Volkshochschule Münster, Aegidiistr. 70
Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten. Es gibt die Möglichkeit einer Kinderbetreuung. Für die Teilnahme am Essen ist eine Anmeldung per Mail bis zum 15. Mai erwünscht: info(at)afrikanische-perspektiven.de. Weitere Informationen finden sich auf der Website von Afrikanische Perspektiven.