Die Design Policy Days sind das viertägige Abschlussevent der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. Der Policy Day zum Thema Politik bildet den zentralen Treffpunkt für alle, die Design als politische Kraft denken. Gemeinsam mit dem Deutschen Designtag und dem Forschungszentrum Normative Ordnungen widmet sich der Konferenztag dem Feld der institutionellen Politik: Wie lässt sich Design methodisch, strukturell und normativ in politische Entscheidungsprozesse integrieren – und wie kann Politik selbst als Gestaltungsfeld verstanden werden?
Der Tag wird in enger Kooperation zwischen dem Deutscher Designtag e.V., dem Forschungszentrum „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt und der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 durchgeführt. Er ist in 3 Tracks gegliedert: DEBATE verhandelt in Roundtable-Diskussionen die großen Herausforderungen unserer Zeit im Zusammenspiel von Design, Politik und Wissenschaft. REFLECT bildet den politik- und designwissenschaftlichen Track, in dem Projekte und Papers präsentiert und die aufgeworfenen Fragen theoretisch gerahmt werden. ACT erweitert die Konferenz durch Workshops sowie eine Ausstellung internationaler Best-Practice-Beispiele, die zeigen und erfahrbar machen, wie Design bereits heute als politische Gestaltungskraft wirkt.
Themenschwerpunkte:
- Design als politische und demokratische Kompetenz
- Normative Grundlagen von Design und Demokratie
- Design in Government & Design Policy
- Institutionalisierung von Design in politischen Strukturen
- Demokratische Innovationsformate (Citizens' Assemblies, neue Repräsentationsmodelle)
- Von Analyse zu Handlung: nachhaltige Designpolitik für Europa
Beteiligte:
- Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, PRIF
- Thomas Hemmelgarn, Head of Unit of the EU Policy Lab
- Prof. Dr. Sabine Junginger, Northumbria University
- Prof. Regina Hanke, BEDA
- Prof. Dr. Michael Saward, Democratic Design Framework
- Prof. Dr. Markus Miessen, The Esh Clinics
- Dr. Felix Petersen, Citizens Assemblies
- Prof. Dr. Sven Siefken, Redesign Democratic Representation
- Prof. Dr. Friedrich von Borries, Redesign Democratic Representation
- Philipp Cartier, Gestaltungszentrale Politik
- Prof. Dr. Anna Whicher, pdr, Cardiff
Workshops: 21st Europe, Mehr Demokratie e. V., die Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und Forschung (dgtf) in Zusammenarbeit mit dem Bureau of Eurpean Design Associations (BEDA)
Wann: 13. November 2026, 09:30–20:30 Uhr
Wo: Campus Westend, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt/M.
Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden sich auf der Website der WDC 2026.