Policy Days – Future Needs Design | Politik

Konferenztag mit Nicole Deitelhoff im Rahmen der WDC 2026

Die Design Policy Days sind das viertägige Abschluss­event der World Design Capital Frank­furt Rhein­Main 2026. Der Policy Day zum Thema Politik bildet den zentralen Treff­punkt für alle, die Design als politische Kraft denken. Gemein­sam mit dem Deutschen Design­tag und dem Forschungs­zentrum Normative Ordnungen widmet sich der Konferenz­tag dem Feld der institutionellen Politik: Wie lässt sich Design methodisch, strukturell und normativ in politische Entscheidungs­prozesse inte­grieren – und wie kann Politik selbst als Gestaltungs­feld verstanden werden?

Der Tag wird in enger Kooperation zwischen dem Deutscher Designtag e.V., dem Forschungszentrum „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frank­furt und der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 durchgeführt. Er ist in 3 Tracks gegliedert: DEBATE verhandelt in Round­table-Diskussionen die großen Heraus­forderungen unserer Zeit im Zusammen­spiel von Design, Politik und Wissen­schaft. REFLECT bildet den politik- und design­wissenschaftlichen Track, in dem Projekte und Papers präsentiert und die auf­geworfenen Fragen theoretisch gerahmt werden. ACT erweitert die Konferenz durch Work­shops sowie eine Ausstellung inter­nationaler Best-Practice-Beispiele, die zeigen und erfahrbar machen, wie Design bereits heute als politische Gestaltungs­kraft wirkt.

Themenschwerpunkte:

  • Design als politische und demo­kratische Kompetenz
  • Normative Grund­lagen von Design und Demokratie
  • Design in Govern­ment & Design Policy
  • Institutionalisierung von Design in politischen Strukturen
  • Demokratische Innovations­formate (Citizens' Assem­blies, neue Repräsentations­modelle)
  • Von Analyse zu Handlung: nachhaltige Design­politik für Europa

Beteiligte:

  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, PRIF
  • Thomas Hemmel­garn, Head of Unit of the EU Policy Lab
  • Prof. Dr. Sabine Junginger, Northumbria University
  • Prof. Regina Hanke, BEDA
  • Prof. Dr. Michael Saward, Demo­cratic Design Framework
  • Prof. Dr. Markus Miessen, The Esh Clinics
  • Dr. Felix Petersen, Citizens Assemblies
  • Prof. Dr. Sven Siefken, Redesign Democratic Representation
  • Prof. Dr. Friedrich von Borries, Redesign Democratic Representation
  • Philipp Cartier, Gestaltungs­zentrale Politik
  • Prof. Dr. Anna Whicher, pdr, Cardiff

Workshops: 21st Europe, Mehr Demo­kratie e. V., die Deutsche Gesell­schaft für Design­theorie und Forschung (dgtf) in Zusammen­arbeit mit dem Bureau of Eurpean Design Associations (BEDA)

Wann: 13. November 2026, 09:30–20:30 Uhr
Wo: Campus Westend, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt/M.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden sich auf der Website der WDC 2026.