Ein brutaler Kriegsherr im Kreml und ein narzisstischer Autokrat im Weißen Haus: Ein Duo Infernale wütet durch die Weltpolitik und ist dabei, die auf internationalen Verträgen basierende Weltordnung in Trümmer zu legen.
Das zwingt Europa und Deutschland zum sicherheitspolitischen Umdenken. Wir alle sind mit schwierigen, vielleicht existenziellen Fragen konfrontiert: Wie reagieren wir richtig auf den blutigen Krieg in der Ukraine? Wie viel und welche militärische Hilfe leisten wir den Ukrainer*innen, ohne in diesen Krieg hineingezogen zu werden? Ist Wladimir Putin eine konkrete Bedrohung auch für unseren Frieden? Hat die Nato unter einem US-Präsidenten Trump noch eine Zukunft? Können wir uns ohne den atomaren Schutzschirm der USA überhaupt verteidigen oder braucht Europa eine eigene atomare Abschreckung? Müssen wir wirklich Hunderte Milliarden Euro in die Ertüchtigung der Bundeswehr stecken? Muss Deutschland zur Wehrpflicht zurückkehren? Was bedeutet es, wenn von neuer „Kriegstüchtigkeit“ und „Resilienz der Zivilgesellschaft“ die Rede ist? Und wo bleiben bei alldem Abrüstungsbemühungen, Krisenprävention und Entwicklungshilfe? Hierzulande gibt es kontroverse Diskussionen über diese Fragen, auch innerhalb der SPD.
Es diskutieren:
- Frank Kuhn, PRIF Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung
- Dr. Jens Zimmermann, SPD-MdB a.D.
- Uta Zapf, SPD-MdB a.D.
Moderation: Jens Kleindienst, Reporterchef VRM (Wiesbadener Kurier, Allgemeine Zeitung Mainz, Darmstädter Echo)
Wann: 4. Juni 2025, 19 Uhr
Wo: Restaurant Il Capitano (Saal), Rodgau-Dudenhofen, Nieuwpoorter Str. 54
Um Anmeldung bis zum 28.05.2025 bei Monika Przibilla (przibilla051(at)gmail.com) wird gebeten.