„Der Krieg ist zurück in Europa!“ – mit dieser Diagnose wächst auch die Unsicherheit: Müssen wir wieder in Kategorien der Machtpolitik denken, um den Frieden zu sichern? Stehen wir wirklich vor dem Ende der regelbasierten Ordnung? Oder bietet das Völkerrecht weiterhin einen tragfähigen Rahmen für Frieden? Darüber sprechen am 21. Mai:
- Maximilian Lakitsch (Universität Graz)
- Hendrik Simon (PRIF)
- Moderation: Josef Mühlbauer (Universität Graz)
Hendrik Simon bezieht sich dabei auf sein neues Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli 2026 erscheinen wird. Er argumentiert klar gegen vermeintlich „realpolitische“ Perspektiven: Krieg war nie einfach nur Politik mit anderen Mitteln – er musste immer legitimiert werden. Anhand historischer und aktueller Beispiele, von der US-Außenpolitik bis zum russischen Angriff auf die Ukraine, zeigt er, warum das Völkerrecht kein naiver Idealismus ist, sondern ein zentraler Schutzmechanismus gegen Willkür und Gewalt.
Wann: 21. Mai 2026 | 12:00 Uhr
Wo: Moderierte Onlinediskussion auf Zoom | https://us06web.zoom.us/j/81772274062?pwd=HvANuc08GGkiuA7GMF5U7JX4bcPbDu.1 (Meeting-ID: 817 7227 4062; Kenncode: 298659)
Die Veranstaltung wird von der Universität Graz in Kooperation mit PRIF durchgeführt.