Im Rahmen der 22. Französischen Wochen 2026 im Großraum Stuttgart gibt Sascha Hach in seinem Vortrag einen Überblick, sich die deutsche und französische Sicherheitspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt haben und welche Möglichkeiten sich heute für die Zusammenarbeit eröffnen. Dabei wirken der Ukraine-Krieg und der Rückzug der USA wie Katalysatoren für eine zunehmende Annäherung. Während im Umgang mit Russland und in wichtigen strategischen Fragen (Stichwort „europäische Souveränität“) immer mehr Einigkeit herrscht, hapert es, wenn es um konkrete Rüstungs- und Militärkooperationen geht. Doch vor allem die Frage, wie sich eine deutsch-französische Sicherheitspolitik auf europäischer Ebene übersetzen und institutionell integrieren lässt, bleibt weiter offen – genauso wie die künftige Rolle nicht-militärischer Mittel, um den Frieden in Europa sicherzustellen.
Die Veranstaltung des Deutsch-Französischen Instituts Ludwigsburg (dfi) findet in Kooperation mit der Volkshochschule Ludwigsburg und Europe direct Stuttgart statt.
Wann: 22. April 2026, 18:30 Uhr
Wo: dfi Ludwigsburg
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf der Veranstaltungswebsite.