Maximilian Tkocz
Maximilian Tkocz ist Doctoral Researcher am PRIF im Programmbereich Internationale Sicherheit. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Narrative und Diskurse in der deutschen Außenpolitik sowie Wissenstransfer und -austausch in der Rüstungskontrolle und Klimadiplomatie.
CV
| seit 2023
Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am PRIF
| 2023
Wissenschaftliche Hilfskraft für Christopher Daase
| 2022–2023
MSc, Crisis and Security Management, Leiden University, Niederlande
| 2021–2022
MPhil, Politics and International Studies, University of Cambridge, Vereinigtes Königreich
| 2018–2021
BA (Hons), International Relations, King’s College London, Vereinigtes Königreich
| 2020–2021
Projektassistent im InFoEx-Projekt (International Forum for Expert Exchange on Countering Islamist Extremism) bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)
| 2020
Praktikant im Programm Sicherheit und Verteidigung bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)
Dissertation
Dieses Dissertationsprojekt analysiert die Interaktionen zwischen Wissenschaftler*innen und politischen Entscheidungsträgern im Bereich der Rüstungskontrolle/Abrüstung sowie der Klimadiplomatie. Als theoretischer Rahmen wird Rollentheorie mit unterschiedlichen theoretischen Perspektiven verknüpft, um zu ergründen, wie wissenschaftliche Expertise die Politik beeinflusst. Die Hauptthese ist, dass wissenschaftliche Akteure verschiedene Positionen einnehmen und zwischen diesen hin- und hergerissen sind, wobei sie je nach Kontext, Erwartungen und Zielen manchmal zwischen unterschiedlichen – widersprüchlichen – Rollen wechseln. Anhand einer Reihe historischer und aktueller Fallstudien zur Nuklear- und Klimadiplomatie wird für eine differenzierte, aber ganzheitliche Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft und Politik plädiert, sowie für eine Forschungsagenda, die das Zusammenspiel von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Interessenvertretung berücksichtigt. Methodisch wird ein Mixed-Method-Ansatz angewendet, welcher Umfrageergebnisse mit qualitativer Forschung (Interviews, teilnehmende Beobachtungen) kombiniert.
Publikationen
- Ontological Nuisance in Elite Discourse
| 2026
Tkocz, Maximilian; Herring, Rachel (2026): Ontological Nuisance in Elite Discourse. Foreign Policy and the Populist Radical Right in Germany, Global Studies Quarterly, 6: 1, ksaf124. DOI: 10.1093/isagsq/ksaf124 - Articulating a Delicate Balancing Act: Identity and Ontological Insecurity in Germany’s Narrative Responses to Israel 1993–2023
| 2024
Tkocz, Maximilian; Stritzel, Holger (2024): Articulating a Delicate Balancing Act: Identity and Ontological Insecurity in Germany’s Narrative Responses to Israel 1993–2023, German Politics. DOI: https://doi.org/10.1080/09644008.2024.2425750 - Articulating Change and Responsibility: Identity, Memory, and the Use of Historical Narratives in German Parliamentary Debates on Russia’s Invasion of Ukraine
| 2023
Tkocz, Maximilian; Stritzel, Holger (2023): Articulating Change and Responsibility: Identity, Memory, and the Use of Historical Narratives in German Parliamentary Debates on Russia’s Invasion of Ukraine, German Politics. DOI: 10.1080/09644008.2023.2252765
- Rhetorik, die überzeugt? „Historische Lehren“ in der deutschen Debatte über den Ukrainekrieg
| 2024
Tkocz, Maximilian (2024): Rhetorik, die überzeugt? „Historische Lehren“ in der deutschen Debatte über den Ukrainekrieg, PRIF Blog.
Zur Publikation - Die rüstungskontrollpolitischen Initiativen Deutschlands – eine Erfolgsgeschichte?
| 2023
Lurz, Alexander; Baldus, Jana; Daase, Christopher; Ferl, Anna-Katharina; Jakob, Una; Lambach, Daniel; Lehmann, Tobias; Perras, Clara; Hoffberger-Pippan, Elisabeth; Reinhold, Thomas; Schmidt, Hans-Joachim; Schörnig, Niklas; Tkocz, Maximilian; Wisotzki, Simone (2023): Die rüstungskontrollpolitischen Initiativen Deutschlands – eine Erfolgsgeschichte?, Greenpeace-Studie.
Zur Publikation