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Foto von einer Skyline einer Stadt, davor auf einer grünen Fläche der Schriftzug "Leibniz-Forschungsnetzwerk Östliches Europa"

Leibniz-Forschungsnetzwerk Östliches Europa, Foto: SEAN PAVONE/ALAMY STOCK FOTO

Leibniz Forschungsnetzwerk Östliches Europa setzt Stipendienprogramm für Medienschaffende fort

Nach einem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr geht das WRTE-EAST-Stipendien­programm 2026 in die zweite Runde! Es ermöglicht Medien­schaffenden mit Interesse an Osteuropa einen einwöchigen Gast­aufenthalt an einem der unten aufgeführten Institute. Die aktuelle Aus­schreibung läuft noch bis zum 7. April 2026.

Während ihres Aufenthalts sollen die Teilnehmenden ein eigenes Rechercheprojekt entwickeln. Dieses soll einen direkten Bezug zu den Arbeiten der gast­gebenden Einrichtung haben. Mögliche Gast­institute sind in diesem Jahr: Leibniz-Institut für die Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) in Leipzig, das Herder-Institut für historische Ostmittel­europa­forschung (HI) in Marburg, das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz, das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) in Leipzig, das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden sowie das Leibniz-Zentrum Moderner Orient (ZMO) in Berlin. 

Ziel des Stipendien­programms ist die Entwicklung eines Netzwerks aus Medien­schaffenden verschiedenster Disziplinen, die sich mit Ost­europa beschäftigen oder künftig beschäftigen möchten. Während des Aufenthalts gewinnen die Teil­nehmenden Einblicke in Forschungs­ergebnisse und -methoden sowie in die Arbeits­weisen und den Arbeitsalltag der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Weitere Informationen zu den Rahmen­bedingungen des Stipendiums und zur Bewerbung finden Sie in der Ausschreibung des Leibniz-Forschungs­netzwerks Mittel- und Osteuropa.

Neues Mitglied im Leibniz-Forschungsnetzwerk Östliches Europa

Die Leibniz-Gemein­schaft vereint vielfältige Kompe­tenzen zur osteuropa­bezogenen For­schung. Zahlreiche Leibniz-Insti­tute, darunter auch das PRIF, forschen seit Jahr­zehnten zum östlichen Euro­pa und pflegen enge Koopera­tionen mit Part­ner*innen in der Region. Seit 2015 koope­rieren 23 Leibniz-Institute im disziplinen­übergreifenden Forschungs­netzwerk Öst­liches Euro­pa. Im Februar dieses Jahres ist das 24. Mitglied im Leibniz-Forschungs­netzwerk Östliches Europa aufgenommen worden: das Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitäts­wandels (LIB) in Bonn/Hamburg. Ansprechpartner*innen für das Netz­werk sind künftig Herr Prof. Bernhard Misof, Direktor des LIB, und Frau Dr. Karen Meusemann, Forschungs­koordinatorin am LIB.