Im Jahr 2025 erreicht die Zahl der Kriege und bewaffneten Konflikte einen neuen Höchststand. Die vor 80 Jahren mit dem Auftrag, den Frieden in der Welt zu sichern, gegründeten Vereinten Nationen sind damit mehr denn je gefordert. Doch die Weltorganisation, ihre Unterorganisationen und ihre Friedensmissionen sind zunehmend weniger in der Lage, ihren Auftrag zu erfüllen.
Nach dem Rückzug der USA unter Trump fehlen der UNO die finanziellen Mittel, und es mangelt an politischer Unterstützung aus den Mitgliedstaaten, damit sie als starker Akteur der Friedenssicherung, Vermittlerin in internationalen Konflikten und unparteiische Anwältin für das Völkerrecht agieren kann.
Angesichts dieser Ereignisse stellt sich unter anderem die Frage, welche konkreten Auswirkungen diese Krise der internationalen Friedenssicherung vor Ort hat und wie Frieden heute gestaltet werden kann. Über diese Fragen diskutieren am 22. September, dem Tag des internationalen Friedens Natalia Jagolski (Jugenddelegierte der Deutschen Gesellschaft für Vereinte Nationen beim Peacekeeping Summit 2025), Ulrich Schlie (Direktor des Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) Bonn) und Antonia Witt (Leiterin der Forschungsgruppe African Intervention Politics). Moderiert wird das Podium von Christoph Bongard (Pro Peace / Plattform Zivile Konfliktbearbeitung).
Wann: Montag, 22. September 2025, 18 Uhr
Wo: Altes Rathaus, Markt 2, 53111 Bonn
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Zudem wird um eine Anmeldung gebeten. Weitere Informationen finden sich außerdem auf der ProPeace-Webseite.