Was lehrt(e) die Vergangenheit? Die Frage nach dem Orientierungswert von Geschichte

Jahrestagung des Leibniz-Forschungsverbund Wert der Vergangenheit

Unter dem Motto „Was lehrt(e) die Vergangenheit? Die Frage nach dem Orientierungs­wert von Geschichte“ findet vom 12. bis 13. Novem­ber die Jahres­tagung 2026 des Leibniz-Forschungs­verbundes „Wert der Vergangenheit“ statt. Die Veran­staltung ist eine Koope­ration mit dem Archiv der sozialen Demo­kratie der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Die Tagung widmet sich dem gesell­schaftlichen Orientierungs­wissen, das histo­rische Forschung und Reflexion bieten können. Sie beleuchtet das Spannungs­feld von vergangenheits­bezogener Orientierung und Des­orientierung in Phasen gesell­schaftlicher Um­brüche und analysiert historische Begründungen politischer Visionen. Sie befasst sich mit der Sicht­barkeit und Unsicht­barkeit von Geschichte im öffent­lichen Raum und beleuchtet, wie Mensch-Natur-Beziehungen als histo­risches Argument genutzt werden. In geschichts­vermittelnder Hinsicht fragt sie danach, wie und welche Werte in partizi­pativen Formaten im Museums­bereich kommuniziert und geschaffen werden und welche neuen Möglich­keiten es für eine gegenwarts­bewusste Aneignung von Geschichte in der Schule gibt. Abschließend disku­tiert sie, welche Relevanz Geschichte im politi­schen Raum heute hat.

Stefan Kroll trägt mit einem Vortrag zum Thema „How Does the Past Matter? Der russische Aggressions­krieg gegen die Ukraine und der Kalte Krieg“ zum Panel „Histo­rische Begründungen politischer Visionen“ bei.

Wann: 12. bis 13. November 2026

Wo: Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin (Haus 1)

Die Jahres­tagung 2026 richtet sich an alle Inte­ressenten, die Geschichte verhandeln – sei es in Wissen­schaft, Museen, Gedenk­stätten, Schule, Politik, Medien oder in der Alltags­diskussion. Weitere Informationen sowie das vollständige Pro­gramm finden sich auf der Website der Fried­rich-Ebert Stiftung.