Matt McDonald ist Politikwissenschaftler an der University of Queensland in Australien. Er ist Forschungsdirektor der dort angesiedelten School of Political Science and International Studies. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Verhältnis zwischen Sicherheit und Klimawandel, der internationalen Klima-Politik und kritischen theoretischen Ansätzen zur Sicherheit. Vor kurzem hat er ein Forschungsprojekt zu vergleichenden nationalen Ansätzen hinsichtlich der Beziehung zwischen Klimawandel und Sicherheit abgeschlossen, das vom Australian Research Council gefördert wurde. In diesem Rahmen hat er auch ein interdisziplinäres Forschungsnetzwerk zwischen Universitäten aufgebaut, das sich auf Klimapolitik und -strategien konzentriert. Im Juni 2026 wird er eine Woche als Gastprofessor im Programmbereich Transnationale Politik am PRIF arbeiten.
Als Experte hat Matt McDonald bereits zahlreiche politische Institutionen beraten: So konsultierten ihn unter anderem das australische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Handel, sowohl das australische als auch das neuseeländische Verteidigungsministerium, das britische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Commonwealth-Fragen und der UN-Mechanismus für Klima und Sicherheit. Darüber hinaus wurde seine Forschung in verschiedenen Fachzeitschriften und Büchern veröffentlicht. Durch seine umfangreiche Medienarbeit trägt er zudem dazu bei, dass Themen zum Klimawandel und zur Außenpolitik Australiens auch in der breiteren öffentlichen Debatte Anklang finden.
Matt McDonalds globales Interesse hat auch seine akademische Laufbahn geprägt: nach seiner Promotion an der University of Queensland im Jahr 2003 übernahm er Dozentenstellen für Internationale Beziehungen an der University of New South Wales (Australien) und an der University of Birmingham (Großbritannien). Zusätzlich war er außerordentlicher Professor für Internationale Sicherheit an der University of Warwick (Großbritannien).