Krise der Sicherheit? Friedens- und Sicherheitsforschung im Gespräch

Podiumsgespräch mit Nicole Deitelhoff

Als ein politisch-soziales Konzept hat sich Sicherheit zu einem zentralen Leit- und Wertbegriff öffentlicher Diskurse in der Gegenwarts­gesellschaft entwickelt. Für moderne Gesellschaften ist die Erwartung individueller wie gesellschaftlicher Sicher­heit ebenso konstitutiv wie das politische Leistungs­versprechen, diese Erwartung zu erfüllen.

Das Podium diskutiert diese Konstellation im Horizont aktueller Konflikte und geopolitischer Verschiebungen. Es fragt, wie Sicherheits­risiken und politische Gefahren in öffentlichen Debatten sichtbar werden und Handlungsdruck erzeugen. Im Vordergrund steht dabei die Perspektiven­differenz zweier sozial­wissenschaftlicher Forschungs­felder: Friedens- und Konfliktforschung einerseits, Sicherheits­forschung andererseits: Wie verhalten sich diese Felder konzeptionell zueinander? Wie positionieren sie sich im wissenschaftlichen Umfeld? Welche Rolle spielen sie in der aktuellen geopolitischen Lage? Wie beraten sie Politik und Gesellschaft?

Im Rahmen eines Podiumsgesprächs des Arbeitskreises »Gesellschaftliche Arbeits­teilung in der multiplen Krise« der Fritz Thyssen Stiftung diskutieren:

  • Sönke Neitzel, Professor für Militär­geschichte/Kultur­geschichte der Gewalt an der Uni­versität Potsdam
  • Nicole Deitelhoff, PRIF

Moderation: Armin Nassehi, Vize­präsident für die Rechts-, Wirtschafts- und Sozial­wissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München, Stell­vertreter des LMU-Präsidenten sowie Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Fritz Thyssen Stiftung

Wann: 4. Dezember 2025, 18:30 Uhr

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich. Weitere Informationen finden sich auf der Seite der Fritz Thyssen Stiftung.