Malte Göttsche, Co-Sprecher des Clusters Natur- und Technikwissenschaftliche Rüstungkontrollforschung (CNTR) und Leiter der Forschungsgruppe Science for Nuclear Diplomacy, ist gemeinsam mit weiteren Gästen in der aktuellen Folge des Podcasts „Think & Do“ des Stifterverbands zu hören. Unter dem Titel „Innovation & Sicherheit: Die Rolle der Hochschulen“ gibt die Folge einen Einblick in die Diskussion um „Dual Use“ – die legitime Anwendung, aber auch den Missbrauch von Forschung – und die Notwendigkeit interdisziplinärer Zusammenarbeit in den Bereichen (Cyber-)Sicherheit und Verteidigungstechnologien.
Als Vertreter eines Forschungsclusters, der technik- und naturwissenschaftliche Erkenntnisse und Expertise in die Friedens- und Konfliktforschung integriert, weiß er um die Notwendigkeit einer fächerübergreifenden Zusammenarbeit – nicht zuletzt, um Expertise bereitzustellen und politische Handlungsoptionen im Bereich der Rüstungskontrolle zu stärken. Zugleich appelliert er an die Verantwortung von Institutionen der Forschung und Lehre, ihre Forschenden und Auszubildenden gezielt dabei zu unterstützen, sich den möglichen Anwendungen ihrer Arbeit bewusst zu werden.
Die gesamte Folge des Podcasts „Think & Do“ kann auf der Website des Stifterverbands angehört werden. Auch in unserem Podcast PRIF talk war Malte Göttsche bereits zu Gast und diskutierte dort gemeinsam mit Una Jakob und Elisabeth Waczek über das Spannungsfeld von Forschung zwischen Freiheit, Innovation und Verantwortung.
Einen ausführlichen Einblick in die gegenwärtige Forschung zu Technologie und Rüstungskontrolle bietet der kürzliche erschienene CNTR Monitor 2025, der sich dem Schwerpunktthema „Neue Realitäten in der globalen Sicherheit durch KI“ widmet.