Grüner Kolonialismus oder transnationale Partnerschaft? Über Konflikte und Solidarität in der globalen Energiewende

Podiumsdiskussion mit Irene Weipert-Fenner

Für die Transformation zu einer post­fossilen Wirt­schaft ist Europa auf Roh­stoffe und Land im Globalen Süden angewiesen. Statt Öl benötigen Industrie­nationen jetzt Wind, Sonne, Wasser sowie seltene Metalle und Erden für grünen Strom, grünen Wasser­stoff und Batterie­technik und nicht zuletzt für die Digitalisierung. An diesen Liefer­ketten hängt die Zukunft von Standorten und Arbeits­plätzen, auch in Deutschland.  

Wiederholen sich dabei koloniale Muster und imperiale Ausbeutungs­strukturen? Ist die Kehr­seite der grünen Digitalisierungen ein digitaler Kolonialis­mus? Oder verschieben sich genau jetzt die Macht­verhält­nisse, weil Arbeits­plätze entstehen und in lokale Zuliefer­industrien investiert wird? 

Diese und weitere Fragen diskutiert PRIF Senior Researcher Irene Weipert-Fenner im Rahmen der Konferenz LABOR.A® der Hans-Böckler-Stiftung gemeinsam mit:

  • Prof. Vera Trapp­mann (Leeds University Business School)
  • Ingo Dachwitz (netz­politik.org)
  • Frederik Moch (Deutscher Gewerkschafts­bund)

Moderation: Julia Kropf & Martin Hoff­mann

Wann: 15. September 2026, 09:30–10:30 Uhr
Wo: Cafe Moskau, Karl-Marx-Allee 34, 10178 Berlin sowie online via www.labora.digital.

Das vollständige Konferenz­programm sowie Möglich­keiten zur Anmeldung (für eine Präsenz­teilnahme bis 3. September) finden sich auf der Website der Veranstaltung. Tagungs­gebühren werden nicht erhoben.