Elisabeth Wood ist Crosby-Professorin für Human Environment, Professorin für Politikwissenschaft, internationale und regionale Studien sowie Co-Direktorin des Programms für Agrarwissenschaften an der Yale University. Im Februar 2026 wird sie im Programmbereich Innerstaatliche Konflikte am PRIF tätig sein.
Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf politischer Gewalt, insbesondere sexueller Gewalt in bewaffneten Konflikten. Außerdem befasst sie sich mit der Entstehung politischer Aufstandsbewegungen sowie Demokratisierungsprozessen in Lateinamerika und Afrika.
Während ihrer Gastprofessur wird Elisabeth Wood am PRIF einen Vortrag über „The Social Production of Wartime Violence“ mit einem Fokus auf Kolumbien halten und mit PRIF-Forschenden über ethische Fragen in der Forschung diskutieren. Außerdem wird sie im Rahmen der TraCe Lecture Series an der Goethe-Universität über Sexual Violence during War sprechen.
Diese Schwerpunkte spiegeln sich in ihren zahlreichen Publikationen wider, darunter die Monografien „Forging Democracy from Below“ und „Insurgent Collective Action and Civil War in El Salvador“ sowie vielfach zitierte Fachaufsätze zu politischer Gewalt, kollektiver Mobilisierung und Verantwortlichkeit in Kriegen. Zu ihren jüngsten Werken zählen „Rape as a Practice of War“und „What Should We Mean by ‘Pattern of Violence? “.
2010 wurde Elisabeth Wood zum Fellow der American Academy of Arts and Sciences ernannt. Von 2020 bis 2024 war sie Teil der redaktionellen Leitung der American Political Science Review. Zuvor gehörte sie bereits dem Editorial Board der Zeitschrift an. 2013 erhielt sie außerdem den Graduate Mentor Award für die Sozialwissenschaften.