Der Krieg in der Ukraine prägt seit Jahren die weltpolitische Lage. Er stellt nicht nur die internationale Sicherheitsordnung infrage, sondern auch das Vertrauen vieler Menschen in Diplomatie und die Handlungsfähigkeit Europas. Für junge Menschen, die in einem friedlichen Europa aufgewachsen sind, wirft dieser Krieg drängende Fragen auf: Wie wird sich die Situation in der Ukraine trotz fortdauernder russischer Aggressionen entwickeln? Welche politischen, gesellschaftlichen und internationalen Rahmenbedingungen braucht es für die nachhaltige Unterstützung der Ukraine? Und welche Rolle spielen dabei Europa, Deutschland und die internationale Gemeinschaft?
Diesen Fragen widmet sich Studopolis bei dem Event „Die Zukunft des Ukrainekrieges – Perspektiven, Entscheidungen und Europas Verantwortung“ am 23.03.2026 in Frankfurt in Kooperation mit der F.A.Z.. Ziel ist es, einen realistischen Blick auf die Zukunft des Ukrainekrieges und insbesondere die bestehenden Herausforderungen und Chancen zu werfen. Die Veranstaltung soll einen Raum schaffen, in dem politische Verantwortung, internationale Zusammenarbeit und langfristige Vorstellungen einer stabilen Ukraine sowie eines sicheren Europas gemeinsam gedacht und diskutiert werden können.
Im Rahmen der Veranstaltung wird Jonas J. Driedger als Experte für russische Sicherheits- und Militärpolitik seine Einschätzung zu der aktuellen Lage des Ukrainekrieges darlegen. Er ist Researcher im Programmbereich Internationale Institutionen am PRIF, am Forschungszentrum Transformations of Political Violence (TraCe) und Mitglied der Forschungsgruppen Regimewettbewerb und der Loewe-Gruppe. Er forscht zu zwischenstaatlichen Kriegen, Abschreckung in den internationalen Beziehungen, Beziehungen zwischen Großmächten und ihren Nachbarstaaten sowie russischer und transatlantischer Sicherheits- und Verteidigungspolitik.
Wann: 23.03.2026, 19.00 Uhr
Wo: Evangelische Akademie Frankfurt