Die NATO in der Krise: Braucht Europa eine eigene nukleare Abschreckung?

bpb:talk mit Sarah Brockmeier-Large

Russlands Krieg, aus den USA anklingende Zweifel an der NATO und ihren Kern­regelungen, und eine zu geringe Eigen­ständig­keit euro­päischer Armeen führen zunehmend zu der Frage: Wie verteidigt sich Europa, wenn der US-amerikanische Schutz nicht mehr verläss­lich ist? Die Vorschläge reichen von mehr konven­tioneller Aufrüstung über die „Kriegs­tüchtig­keit“ der Bundes­wehr bis zur brisantesten Option, einer eigenen europäischen oder sogar deutschen Nuklear­abschreckung. Aber führt mehr Ab­schreckung wirklich zu mehr Sicher­heit? 

Zum Start des neuen Formats bpb:talk starten vier Gäste aus Strategie, Friedens­forschung und Politik mit gegen­sätz­lichen Thesen und diskutieren danach miteinander und mit dem Publikum:

  • Prof. Dr. Marina Henke, Professorin für Inter­nationale Beziehungen und Leiterin des Centre for Inter­national Security an der Hertie School in Berlin, Helmut-Schmidt-Gast­professurin an der Johns Hopkins School of Advanced Inter­national Studies in Washington

  • Sarah Brockmeier-Large, Leiterin des Berliner Büros des PRIF

  • Dr. Tobias Fella, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Friedens­forschung und Sicher­heits­politik an der Uni­versität Hamburg (IFSH), Leiter des Forschungs- und Transfer­projekts Challenges to Deep Cuts

  • Dr. Aylin Matlé, Senior Research Fellow im Zentrum für Sicher­heit und Verteidi­gung der Deutschen Gesell­schaft für Auswärtige Politik (DGAP)

Moderation: Anja Wehler-Schöck, Mitglied der Chef­redaktion des Tages­spiegels

Wann: 28. September 2026, 18:00–20:00 Uhr
Wo: Bundes­zentrale für politische Bildung (4. Etage), Friedrich­straße 50, 10117 Berlin

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um An­meldung wird gebeten, eine Teil­nahme ist auch ohne Anmeldung möglich.
Weitere Informationen und die Möglich­keit zur Anmeldung finden sich auf der Website der bpb.