Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Hendrik Simon im Gespräch mit Stefan Kroll auf dem Lesefest Open Books

„Der Krieg ist zurück in Europa!“, heißt es – und mit ihm die Angst. Müssen wir wieder die Sprache der Macht­politik lernen, um den Frieden zu sichern? Stehen wir wirklich vor dem Ende der regel­basierten Ordnung? Der preisgekrönte Friedens­forscher und Historiker Hendrik Simon, assoziierter Forscher am PRIF, bezieht in dieser hitzigen Debatte klar Stellung: Krieg war nie bloße Politik, er musste stets gerecht­fertigt werden. Im Gespräch mit Stefan Kroll, Leiter der Abteilung für Wissen­schafts­kommunika­tion am PRIF und Senior Researcher im dortigen Programm­bereich Inter­nationale Insti­tutionen, zerlegt die Argumente der „Realpolitiker“ und zeigt anhand historischer und aktueller Bei­spiele – von der US-Außen­politik bis zum russischen Angriff auf die Ukraine –, warum das Völker­recht keine naive Träumerei ist, sondern unser wichtigster Schutz­schild gegen Willkür.

Wann: 10. Oktober 2026, 17:00–18:00 Uhr
Wo: Haus am Dom, Giebelsaal, Domplatz 3, 60311 Frankfurt/M.

Die Veranstaltung finden im Rahmen des Lesefests Open Books zur Buchmesse Frankfurt 2026 statt. Der Eintritt ist frei. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.