Amani-Africa-Schulung zur AU und Feldforschungsaufenthalt

Hilda Koyier in der AU Meeting Hall. Im Hintergrund eine goldene Sonne und grüne Flaggen.

Hilda Koyier in Addis Abeba

Vom 16. bis 18. Okto­ber nahm Hilda Koyier als eine von 25 ausge­wählten Teil­nehmer*innen an der 5. Aus­gabe des Amani Africa Training Insti­tutes zur Afrika­nischen Union (AU) in Addis Abeba, Äthio­pien, teil. Die dreitägige Veran­staltung konzen­trierte sich darauf, den Teil­nehmer*innen umfassende Kennt­nisse über die praktische Arbeits­weise der verschiedenen Organe der AU und die allge­meinen Entscheidungs­prozesse der AU zu vermitteln. Die Mode­rator*innen setzten sich aus einer Viel­zahl von politi­schen Entscheidungs­träger*innen der AU und Ex­pert*innen auf diesem Gebiet zusammen. Die Teil­nehmer*innen hatten unter­schiedliche berufliche Hinter­gründe und inte­ressierten sich dafür, inwie­fern die Arbeits­weise der verschiedenen Organe der AU mit ihrer indi­viduellen Arbeit zusammen­hängt. Alle Teil­nehmer*innen erhielten ein Abschluss­zertifikat für den Kurs.

Im Rahmen ihres Forschungs­projekts zur Rolle der AU-Verbindungs­büros bei nicht­militärischen Konflikt­interventionen in Afrika, das im ANCIP-Kompetenz­netzwerk ange­siedelt ist, führte Hilda Koyier im An­schluss an die Amani Africa-Schulung eine zwei­wöchige Feld­forschung am Hauptsitz der AU durch. Dazu führte sie semi­strukturierte Interviews mit AU-Beamt*innen. Mit­hilfe einer praxis­orientierten Perspektive sollen die Inter­views das Verständ­nis dafür fördern, wie die Aktivitäten der AU-Verbindungs­büros in den verschiedenen AU-Mitglied­staaten in die übergeordneten Auf­gaben der AU-Ab­teilungen am AU-Haupt­sitz einge­bettet sind. Zu­sätzlich zu den Inter­views nutzte Hilda Koyier Wissens­ressourcen der AU, wie die Biblio­thek und die Archive, und griff auf wichtige Ergebnis­dokumente des Friedens- und Sicherheits­rats der AU und anderer relevanter Organe für das Konflikt­management der AU zu.