Vom 26. bis 30. Januar 2026 veranstalten das PRIF, das Höfði Reykjavík Peace Centre und das The Project on Managing the Atom (MTA) am Harvard Belfer Center das zweite Bootcamp im Rahmen der Arms Control Negotiation Academy (ACONA). Über sieben Zeitzonen hinweg diskutieren 16 Fellows zusammen mit renommierten Expert*innen ihre Policyanalysen zu aktuellen Krisen und Herausforderungen der internationalen Sicherheitspolitik und Rüstungskontrolle. Dabei geht es unter anderem um Waffenproliferationskrisen und regionale Sicherheit, strategische Stabilität in einer tripolaren nuklearen Welt, neue Ansätze für multilaterale Verifikation und Risikoreduzierung durch eine verantwortliche Nutzung von KI. Weiterer Bestandteil des Trainings sind mehrtätige immersive Verhandlungssimulationen und ein hochkarätig besetztes Panel zu neuen Technologien.
PRIF, das mit Christopher Daase im ACONA Executive Board vertreten ist, ist hauptverantwortlich für die Durchführung der Veranstaltung mit Sascha Hach als Chair, Malte Göttsche als Moderator des Technologie-Panels und Timothée Hillier-Davis sowie Jan Quosdorf im Programm- und Verhandlungstrainings-Team.
Das einjährige Fellowship-Programm umfasst drei intensive einwöchige Bootcamps und Teamarbeit in multilateralen Forschungsgruppen. Das dritte Bootcamp und die abschließende Konferenz finden vom 18. bis 22. Mai 2026 in der isländischen Hauptstadt Reykjavík statt. Während der Veranstaltungen lernen die aus unterschiedlichen geopolitischen Einflusszonen stammenden Fellows von internationalen Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis. Vorträge, Verhandlungssimulationen und Diskussionsrunden vermitteln Kenntnisse einschlägiger historischer Fallbeispiele, technisches Wissen und Verhandlungstechniken im Bereich der Sicherheitspolitik und Rüstungskontrolle. In dieser Zeit sicherheitspolitischer Umwälzungen bereitet ACONA die nächste Generation von Sicherheits- und Rüstungskontrollverhandler*innen darauf vor, sich aktuellen und kommenden Herausforderungen zu stellen.