Datenschutzinformation für Bewerber*innen
Im Rahmen der Bestimmungen der DSGVO informieren wir Sie über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch die verantwortliche Stelle:
PRIF – Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung
Darmstädter Landstraße 110-114, 60598 Frankfurt am Main/Germany
Unseren Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter: gds – Gesellschaft für Datenschutz Mittelhessen mbH, Auf der Appeling 8, 35043 Marburg-Cappel, E-Mail: daten-schutz@gdsm.de, Tel.: 06421 804 1310 (bitte im Kontakt auf das PRIF verweisen).
Wie können Sie sich bei uns bewerben?
Sie können sich bei uns per E-Mail (application(at)prif.org) bewerben. Die formalen Kriterien der Bewerbung entnehmen Sie der jeweiligen Stellenausschreibung. Wenn Sie Ihre Bewerbungsunterlagen verschlüsselt per E-Mail übermitteln wollen, können Sie Ihre Unterlagen beispielsweise in einer passwortgeschützten Datei übersenden, das Passwort teilen Sie uns dann telefonisch unter der Telefonnummer +49 69 9591040 mit.
Verarbeitete Daten
Wenn Sie sich bei uns bewerben, verarbeiten wir diejenigen Informationen, die wir im Rah-men des Bewerbungsverfahrens von Ihnen erhalten, insbesondere folgende personenbezogene Daten:
- Stammdaten (Name, Anschrift, Kontaktdaten),
- Bewerbungsunterlagen,
- Angaben zu Ausbildung, Qualifikation und Berufserfahrung,
- Kommunikationsdaten,
- Gesprächsnotizen aus Bewerbungsgesprächen,
- gegebenenfalls Angaben zu Schwerbehinderung oder Gleichstellung,
Bitte übermitteln Sie uns grundsätzlich keine Informationen, die für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich sind. Ein Bewerbungsfoto benötigen wir nicht. Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne des Art. 9 DSGVO verarbeitet werden, erfolgt es ausschließlich im gesetzlich zulässigen Umfang. Es betrifft insbesondere Angaben:
- zur Schwerbehinderung,
- zur gesundheitlichen Eignung,
- zu sonstigen sozialrechtlich relevanten Umständen.
Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen und Rechte aus dem Arbeits-, Sozial- oder Schwerbehindertenrecht.
Zwecke der Datenverarbeitung
Wir verarbeiten Ihre Daten zum Zweck der Durchführung des Bewerbungsverfahrens und der Entscheidung über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses. Hierzu gehören insbesondere folgende Zwecke:
- Prüfung Ihrer fachlichen und persönlichen Eignung,
- Kommunikation im Bewerbungsverfahren,
- Durchführung von Auswahlgesprächen,
- Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen,
- Wahrnehmung von Beteiligungsrechten gesetzlich vorgesehener Stellen,
Rechtsgrundlagen der Verarbeitung
Wir verarbeiten Ihre Daten auf folgenden Rechtsgrundlagen:
- § 26 Abs. 1 Satz 1 BDSG,
- Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO,
- Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO,
- § 23 HDSIG,
- sowie bei erteilter Einwilligung Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.
Für Ihre Bewerbung ist die Verarbeitung von besonderen Kategorien personenbezogener Daten (z. B. Gesundheitsdaten) grundsätzlich nicht erforderlich. Soweit dies im Einzelfall erforderlich ist, verarbeiten wir besondere Kategorien personenbezogener auf folgenden Rechtsgrundlagen:
- Art. 9 Abs. 2 lit. b DSGVO,
- § 26 Abs. 3 BDSG,
- §§ 164 ff. SGB IX,
- gegebenenfalls weiterer arbeits-, sozial- oder beamtenrechtlicher Vorschriften.
Rechtsgrundlage für die befristete Speicherung nach Abschluss eines erfolglosen Bewerbungsverfahrens ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Wir haben ein berechtigtes Interesse in der Verteidigung gegen mögliche Rechtsansprüche, insbesondere nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG).
Herkunft der Daten
Ihre Daten erhalten wir grundsätzlich unmittelbar von Ihnen im Rahmen Ihrer Bewerbung durch:
- Bewerbungsunterlagen,
- Schriftverkehr,
- telefonische oder persönliche Gespräche,
- digitale Kommunikationsmittel.
Datenempfänger
Innerhalb des Instituts erhalten nur diejenigen Stellen Zugriff auf Ihre Daten, die diese zur Durchführung des Bewerbungsverfahrens benötigen. Das sind insbesondere:
- die Personalverwaltung,
- die zuständige Fachabteilung,
- Auswahlkommissionen,
- die Institutsleitung,
- Personalvertretungen,
- Schwerbehindertenvertretung,
- Gleichstellungsbeauftragte
Die Beteiligung von Personalvertretungen, Gleichstellungsbeauftragten und Schwerbehindertenvertretungen erfolgt ausschließlich im gesetzlich vorgesehenen Umfang.
Soweit es erforderlich ist, erhalten technische Dienstleister oder IT-Auftragsverarbeiter Zugriff auf personenbezogene Daten. Diese verarbeiten Daten ausschließlich auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrages gemäß Art. 28 DSGVO und nach unseren Weisungen. Eine Weitergabe an sonstige Dritte erfolgt nur, soweit hierfür eine gesetzliche Verpflichtung besteht oder Sie eingewilligt haben.
Speicherdauer
Wir speichern Ihre personenbezogenen Daten grundsätzlich nur so lange, wie dies für die Durchführung des Bewerbungsverfahrens erforderlich ist.
- Im Falle einer erfolgreichen Bewerbung werden Ihre Daten Bestandteil der Personalakte, es gelten dann die entsprechenden Speicherfristen aus einem Beschäftigungs-verhältnis.
- Im Falle einer Absage speichern wir Ihre Daten grundsätzlich für sechs Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens bzw. nach Versand der Absage.
Soweit gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen, z. B. im Zusammenhang mit Reisekostenerstattungen oder haushalts- und steuerrechtlichen Vorgängen, erfolgt die Speicherung entsprechend der gesetzlichen Fristen.
Automatisierte Entscheidungsfindung/Profiling
Eine automatisierte Entscheidungsfindung bzw. Profiling findet nicht statt.
Drittlandsübermittlung
Eine Übermittlung personenbezogener Daten in Staaten außerhalb der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums erfolgt grundsätzlich nicht. Sofern im Einzelfall Dienstleister eingesetzt werden, bei denen ein Drittlandbezug nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, erfolgt dies ausschließlich unter Einhaltung der gesetzlichen Vorraussetzun-gen der Art. 44 ff. DSGVO.
Hinweis Datenbereitstellung
Für die Durchführung des Bewerbungsverfahrens ist die Bereitstellung Ihrer personenbezogenen Daten erforderlich. Anderenfalls kann Ihre Bewerbung nicht berücksichtigt werden.
Hinweis Videokonferenztools
Soweit Bewerbungsgespräche per Videokonferenz durchgeführt werden, werden hierbei auch technische Verbindungsdaten verarbeitet. Eine Aufzeichnung erfolgt nicht. Es gelten ergänzend die Datenschutzbestimmungen des entsprechenden Videokonferenzanbieters.
Folgende Rechte haben Sie als Betroffene:
- Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO oder § 52 HDSIG)
- Recht auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO oder § 53 HDSIG)
- Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO und der §§ 34 und 53 HDSIG) bzw. Einschränkung (Art. 18 DSGVO oder § 53 HDSIG) der Verarbeitung
- Recht auf Widerspruch (Art. 21 DSGVO)
- Recht auf Widerruf (Art. 7 Abs. 3 DSGVO)
- Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO, § 55 HDSIG),
Wenn die betroffene Person der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, besteht die Möglichkeit einer Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde.
Die Kontaktdaten der für das Bundesland Hessen zuständigen Aufsichtsbehörde lauten wie folgt:
Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Postfach 3163
65021 Wiesbaden