Im Dezember 2021 bekannte sich die damalige Bundesregierung zur Einführung einer feministischen Außen- und Entwicklungspolitik mit dem Ziel, die Rechte, Repräsentanz und Ressourcen von Frauen und marginalisierten Gruppen weltweit zu stärken. Doch das politische Klima hat sich gewandelt. Nach der vorgezogenen Bundestagswahl im Februar 2025 und dem Regierungswechsel zu einer Koalition aus CDU/CSU und SPD fehlt das Konzept im neuen Koalitionsvertrag. Damit steht Deutschland nicht allein, denn international haben seit 2022 mehrere Regierungen nach Wahlsiegen konservativer Kräfte Abstand von einer explizit feministischen Ausrichtung ihrer Außenpolitik genommen.
Welche Auswirkungen hat dieser Kurswechsel auf die Zukunft feministischer Außen- und Entwicklungspolitik? Droht das Konzept leise zu verschwinden? Und vor allem: Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf Frauen und marginalisierte Gruppen, sowohl global als auch in Deutschland?
Diese Fragen diskutieren Lena Wittenfeld, Karoline Färber und Anna Hauschild gemeinsam auf dem Podium. Anna Hauschild vom Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung, bringt dabei ihre Expertise im Bereich feministischer Außen- und Sicherheitspolitik in die Diskussion ein.
Wann? 16. Juli 2025, 18:00 Uhr
Wo? C03 – Lehrgebäude 1, Hörsaal 3 (Campus), Universität Erfurt
Mehr Informationen finden sich auf der Seite der Universität Erfurt.