Über Evo Morales und andere lateinamerikanische Hoffnungsträger

Jonas Wolff im Gespräch mit Peter Strack

Immer wieder hat Latein­amerika charis­matische Führungs­persönlichkeiten hervor­gebracht, auf die nicht nur in ihren eigenen Ländern, sondern auch in Deutsch­land große Hoffnungen gesetzt wurden. Schon vor fast 60 Jahren hat Che Guevara hierzulande zig­tausende Studierende mobilisiert. In Bolivien war es vor allem Evo Morales, der als „erster indigener Präsident“ mit seinem Ver­sprechen des „guten Lebens“ (buen vivir) hohe Er­wartungen weckte. Diese wurden jedoch, wie in anderen Fällen auch, bitter enttäuscht. Nicht wenige Hoffnungs­träger machten später durch Autoritarismus, Menschen­rechts­verletzungen und Korruptions­skandale von sich reden. Oft wird das von den Anhängern geleugnet, denn der Abschied von Idolen fällt schwer.

Peter Strack ist promovierter Sozial­wissenschaftler und lebt in Bolivien. Er war viele Jahre Koordinator im Anden­büro von Terre des Hommes und schreibt regelmäßig für den taz-Blog latin@rama.

Jonas Wolff ist Professor für Politik­wissenschaften an der Goethe-Uni und Latein­amerika-Forscher am Peace Research Institute Frankfurt (PRIF).

Wann? Mittwoch, 30. September, 19:15 Uhr

Wo? Denkbar, Frankfurt am Main, Spohrstraße 46a

Details zur Veranstaltungen finden Sie hier.

Um Anmeldung wird gebeten unter: info(at)diag-frankfurt.de