PRIF meets groteskes Theater

Susanne Boetsch gewinnt Preis des Frankfurter Autorentheatermarkts

Eine weiße Frau mit glatten, braunen Haaren

Mit ihrem Theaterstück „Es gibt Schlim­meres als Sex zu haben“ gewinnt Susanne Boetsch, adminis­trative Geschäfts­führerin am PRIF, die Ausschreibung des Frankfurter Autoren­theatermarkts 2024 des Frankfurter Autoren Theaters (FAT). Die seit 2007 bestehende Bühne hat sich darauf spezialisiert, dem Schaffen Frankfurter Theater­autor*innen ein öffentliches Forum zu bieten. Die jährliche Aus­schreibung lädt Künstler*innen aus dem Rhein-Main-Gebiet dazu ein, Werke in verschie­denster Form für eine szenische Umsetzung einzureichen. 

Susanne Boetsch ist bereits seit Langem als Theater­autorin tätig. In ihren tragi­komischen Stücken verhandelt sie die Absurdität des scheinbaren Alltags – so auch in ihrer nun prämierten Groteske um den würdelosen Konsum des mensch­lichen Privatlebens. Ein Uni-Dozent landet mangels Vertrags­ver­längerung mit seiner Familie im Container einer live-Reality Show und versucht, Niveau in die Fern­sehwelt zu bringen – oder sind das fake news und es sind doch alles nur Schauspieler?

Am PRIF war Susanne Boetsch in der Ver­gangenheit feder­führend an dem Projekt Making Crises Visible beteiligt, bei dem Studierende der Hochschule für Gestaltung Offenbach kreative Visuali­sierungen und Kom­mentare zu den Forschungs­ergebnissen des Leibniz-Forschungs­verbundes „Krisen einer globalisierten Welt“ erarbei­teten. In diesem Rahmen veröffentlichte das PRIF auch ihr Kinderbuch „Die Wutbanane“, das Lehrer*innen und Eltern bei der kind­gerechten Demokratie­vermittlung unterstützen soll.

„Es gibt Schlim­meres als Sex zu haben“ wird im Herbst 2024 im Kultur­zentrum Brotfabrik uraufgeführt.