Forschung zur Gewalt gegen soziale Aktivist*innen

Juan Albarracín Dierolf ist neuer Gastforscher bei PRIF und TraCe

Juan Albarracín Dierolf

Juan Albarracín Dierolf

Juan Albarracín Dierolf wird im Juni und Juli 2024 als neuer Gast­professor am PRIF und Visiting Fellow am Forschungs­­zentrum „Trans­­formations of Political Violence (TraCe)“ begrüßt.

Juan Albarracín Dierolf ist Assistant Pro­fessor im Department of Political Science an der Uni­­versity of Illinois in Chicago (UIC). Dort beschäftigt er sich mit der Ein­schränkung von poli­tischen sowie bürger­lichen Rechten in Fällen von organisierter Gewalt und nicht­staatlicher Herr­schaft. Seine Arbeit lässt sich an den Schnitt­stellen von Demokratisierungs­forschung, Forschung zu krimi­neller und politi­scher Gewalt sowie krimi­neller Herrschaft (criminal governance) und politischen Insti­tutionen verorten. Zudem interessiert sich Juan Albarracín Dierolf für die Trans­formation politischer Gewalt im Nach­gang von auto­ritären Regimen und/oder bewaffneten Kon­flikten.

Während seines Aufent­halts beschäftigt sich Juan Albarracín Dierolf mit den Mustern und Ur­sachen von Gewalt gegen soziale Aktivist*innen. Mit Jonas Wolff knüpft er an be­stehende For­schung zur politischen Logik von Gewalt nach Kon­flikten an. In dem kürzlich veröffent­lichten Working Paper zum Thema „Targeted Violence Against Social Activists“ widmen sie sich der Frage, ob und inwie­weit tödliche Gewalt gegen Aktivist*innen als Aus­druck einer Trans­formation der (gewalt­samen) Unter­drückung zivil­gesellschaftlicher Akteure ange­sehen werden kann.