A mentsh is a mentsh – Kunst & Kultur nach dem 7. Oktober

Dritter Teil der Gesprächsreihe mit Nicole Deitelhoff

Installation des Schriftzugs „a mentsh is a mentsh“ in leuchtenden Buchstaben auf gelbem Hintergrund

© Naneci Yurdagül, Ohne Titel - a mentsh is a mentsh, 2020

Insgesamt hat sich die Lage seit dem 7. Oktober auch in Deutsch­land und Europa weiter zugespitzt. Die Fronten sind verhärtet und eine legi­time Kritik am Vorgehen der israelischen Re­gierung über­schreitet immer häufiger die Grenze zu gewalt­tätigen Protesten oder persön­lichen Angriffen auf Jüdinnen und Juden im öffent­lichen Raum. Gemeinsam mit ihren Gästen werden Nicole Deitelhoff und Meron Mendel deshalb darüber disku­tieren, welche Formen der öffent­lichen Auseinander­setzung derzeit noch produktiv sind und inwie­fern gesetzliche Regu­lierungen zum Schutz vor Anfeindungen notwendig oder im Gegenteil kontra­produktiv sind.

Die von der Bundeskuns­thalle veranstaltete Gesprächs­reihe „a mentsh is a mentsh. Kunst & Kultur nach dem 7. Oktober“ beleuchtet die Aus­wirkungen des Nahost-Konflikts auf Kunst und Kultur. Zum dritten Teil am 11. Juni 2024 diskutieren:

  • Uwe Becker, Beauf­tragter der Hessischen Landes­regierung für Jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemi­tismus
  • Alena Jabarine, Politikwissen­schaftlerin und freie Journalistin
  • Christoph Möllers, Professor für Öffent­liches Recht und Rechts­philosophie an der Humboldt-Uni­versität zu Berlin

Moderation: Nicole Deitelhoff & Meron Mendel

Wann: 11. Juni 2024, 19:00–20:30 Uhr

Wo: Forum derBundes­­kunsthalle, Museums­­meile Bonn, Helmut-Kohl-Allee 4, 53113 Bonn & im Stream unter: www.studiobonn.io.

Der Eintritt kostet 10 € (5 € ermäßigt). Die Karten können Sie an der Kasse oder online erwerben.Weitere Infor­mationen finden sich auf der Web­seite der Bundes­kunsthalle.