PRIF Studien

Die „Studien des Leibniz-Instituts für Friedens- und Konflikt­forschung“ erschei­nen seit 1979 (ab 2017 bei Springer VS ). Die Bei­träge der Reihe präsen­tieren, neben grund­legen­den Forschungs­ergeb­nissen unserer Wissen­schaftler*innen, Bei­träge zum friedens- und sicherheits­politischen Diskurs oder erschei­nen als Begleit­­publika­tionen zu den wissen­schaftlichen Tagungen des Instituts. Die Studien unter­liegen einem externen Gutachter­­verfahren.

Institutioneller Wandel im (Kon)Text.


| 2012
Freistein, Katja (2012): Institutioneller Wandel im (Kon)Text.. Sicherheitsgemeinschaft und Charta im Diskurs der ASEAN, Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung .

Ohne Staat und Nation ist keine Demokratie zu machen.


| 2012
Gromes, Thorsten (2012): Ohne Staat und Nation ist keine Demokratie zu machen.. Bosnien und Herzegowina, Kosovo und Makedonien nach den Bürgerkriegen, Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, 17, Baden-Baden : Nomos .

Völkerrecht-Sprechen


| 2012
Liste, Philip (2012): Völkerrecht-Sprechen. Die Konstruktion demokratischer Völkerrechtspolitik in den USA und der Bundesrepublik Deutschland, Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung .
ISBN: 978-3-8329-6622-5

Wenn Demokratien in den Krieg ziehen, wissen Sie das Recht auf ihrer Seite. Gleiches gilt, wenn sie den Krieg verurteilen. Doch was ist, wenn zwei Demokratien unterschiedliche Rechtspositionen zu ein und demselben Krieg beziehen?

Zu den contra-intuitiven Ergebnissen der Arbeit gehört die Einschätzung, dass die Deutschen als Demokraten womöglich die besseren Völkerrechtler sind, aber die Amerikaner als Völkerrechtler die besseren Demokraten.

(Prof. Dr. Lothar Brock)

Das Werk ist Teil der Reihe Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und ist im Nomos Verlag erschienen.

Unternehmen als Friedensmacher? 


| 2012
Haidvogl, Andreas (2012): Unternehmen als Friedensmacher? . Zur Rolle privatwirtschaftlicher Akteure im nordirischen Friedensprozess, Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung .
ISBN: 978-3-8329-6893-9

Können Unternehmen Beiträge zu Frieden und Sicherheit leisten? Im Zeitalter von Global Governance engagieren sich zunehmend auch privatwirtschaftliche Akteure in politischen Prozessen – auch im Politikfeld Sicherheit. Während bislang fast ausschließlich deren negative Rolle in Konfliktzonen betrachtet wurde, untersucht die vorliegende Studie die Möglichkeiten und Grenzen des positiven Engagements privatwirtschaftlicher Akteure im nordirischen Friedensprozess.

Anhand der Betrachtung von verschiedenen Unternehmen und Wirtschaftsorganisationen kommt die Untersuchung zu folgenden Ergebnissen: Die Anforderung, die seitens verschiedener Stakeholder an die neue Verantwortung von Unternehmen im Sicherheitsbereich gestellt werden, erfüllen sich nicht. Nach wie vor zeigt sich eine klare Aufgabenteilung zwischen öffentlichen und privaten Akteuren, im Bereich der Friedenskonsolidierung bleibt der Staat der zentrale und wichtigste Akteur. Gleichwohl zeigt diese Studie, dass die Beiträge privatwirtschaftlicher Akteure ein durchaus sinnvolles Beiwerk bilden können.

Das Werk ist Teil der Reihe Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und ist im Nomos Verlag erschienen.

Reisen für den Frieden? 


| 2012
Fischer, Susanne (2012): Reisen für den Frieden? . Engagement von Unternehmen der Tourismusbranche in Israel und den Palästinensischen Gebieten, Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung .
ISBN: 978-3-8329-6788-8

Die Erwartungen an Unternehmen haben sich gewandelt. Den Unternehmen wird zunehmend mehr Verantwortung für gesamtgesellschaftliche Herausforderungen wie die Einhaltung der Menschenrechte oder den Schutz von natürlichen Ressourcen zugeschrieben. Damit kommt es nicht mehr allein auf die ökonomische Performanz an – vielmehr zählt auch, wie ein Unternehmen seine Gewinne erwirtschaftet. Dies gilt insbesondere für das Verhalten von Unternehmen in Konfliktregionen.

Frieden ist für prosperierenden Tourismus essentiell. Vor diesem Hintergrund untersucht dieses Werk, ob und unter welchen Bedingungen transnational sowie lokal operierende Unternehmen der Tourismusbranche zu Frieden in Israel und den palästinensischen Gebieten beitragen. Die systematisch vergleichenden Fallstudien deutscher und palästinensischer Reiseanbieter zeigen, dass der Branchentrend wesentlich vom staatlichen Schatten der Hierarchie bestimmt wird. Für das Engagement der Vorreiterunternehmen ist hingegen deren Reisekonzept maßgeblich. Es wird deutlich, dass sich auch Unternehmen der Tourismusbranche ihrer Verantwortung sukzessive bewusst werden und damit zunehmend relevante Akteure im Rahmen von darstellen.

Das Werk ist Teil der Reihe Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und ist im Nomos Verlag erschienen.

Gesellschaftliches Selbstbewusstsein und politische Kultur im postsowjetischen Russland


| 2011
Schor-Tschudnowskaja, Anna (2011): Gesellschaftliches Selbstbewusstsein und politische Kultur im postsowjetischen Russland. Eine Studie zu den Deutungsmustern "eigen", "unser" und "fremd", Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung .

Im Fokus dieser Studie zum gesellschaftlichen Selbstbewusstsein im postsowjetischen Russland stehen die Deutungsmuster "eigen", "unser" und "fremd".

Mithilfe der Theorien des "Eigenen" und des "Fremden" aus drei Disziplinen – Psychologie,  Soziologie und Demokratietheorie – wird die Eigenart des postsowjetischen Wandels und die politische Kultur in Russland analysiert.

Die Autorin Dr. Anna Schor-Tschudnowskaja beleuchtet anhand von qualitativen Interviews mit jungen Menschen der ersten postsowjetischen Generation Deutungsmuster der gegenwärtigen politischen Kultur in Russland.

Die Arbeit "Gesellschaftliches Selbstbewusstsein und politische Kultur im postsowjetischen Russland. Eine Studie zu den Deutungsmustern "eigen", "unser" und "fremd"" ist in der HSFK-Reihe bei Nomos erschienen und für EUR 54 erhältlich.

Auf dem Weg zu Just Peace Governance


| 2011
Baumgart-Ochse, Claudia; Schörnig, Niklas; Wisotzki, Simone; Wolff, Jonas (2011): Auf dem Weg zu Just Peace Governance. Beiträge zum Auftakt des neuen Forschungsprogramms der HSFK, Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, 15, Baden-Baden : Nomos .
ISBN: 978-3-8329-7051-2

Das Forschungsprogramm „Just Peace Governance“ der HSFK hinterfragt die optimistische Intuition eines positiven Zusammenspiels von Frieden, Gerechtigkeit und politischem Steuerungshandeln.

Zum Auftakt des Forschungsprogramms stellt das Buch „Auf dem Weg zu Just Peace Governance" theoretische und empirische Annäherungen an dieses Thema vor. Der im November erscheinende Band setzt sich mit der Frage auseinander, welche Chancen und Risiken liberal-demokratisch geprägte Ordnungsvorstellungen für ein gerechtes und friedliches Regieren bergen.

Mit Beiträgen von: Una Becker-Jakob, Lothar Brock, Christopher Daase, Nicole Deitelhoff, Rainer Forst, Anna Geis, Andreas Hasenclever, Peter Katzenstein, Harald Müller, Thomas Risse, Dieter Senghaas, Nina Tannenwald, Klaus Dieter Wolf u.a.

Erhältlich ist das Buch bei Nomos.

Der Irak als deutsches Problem


| 2010
Joetze, Günter (2010): Der Irak als deutsches Problem, Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung .
ISBN: 9783832953652

Noch nie war die Bundesrepublik solch großer Kritik der NATO ausgesetzt wie zu den Zeiten des Irak-Kriegs. Der Irak-Krieg hat alle Probleme offengelegt, die einer modernen Gesellschaft begegnen, wenn sie in Regionen mit fremder Mentalität ordnend eingreift. Er stimmt nachdenklich über die Aussichten solcher Interventionen und sensibel für deren eigene und fremde Opfer. Günter Joetze zeigt, wie der Krieg durch seine unvorstellbaren Kosten zur internationalen Finanzkrise beigetragen, den Westen geschwächt und damit eine Verschiebung der internationalen Machtgewichte befördert hat.

Dr. Günter Joetze sichtete seit 2002 amtliches Material zu diesen Fragen und sprach mit Zeitzeugen. Er verbrachte 18 Berufsjahre in multilateralen Verhandlungen und war zuletzt Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik. Danach hatte er einen Lehrauftrag an der Freien Universität Berlin.

„Der Irak als deutsches Problem“ ist als Sonderband der Reihe HSFK-Studien im Nomos Verlag erschienen und wurde am 22. 4.2010 von der HSFK und der DGAP (Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.) in Berlin vorgestellt.

Erzwungene Demokratie


| 2010
Grimm, Sonja (2010): Erzwungene Demokratie. Politische Neuordnung nach militärischer Intervention unter externer Aufsicht, Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung .
ISBN: 978-3-8329-5028-6

Die internationale Staatengemeinschaft überwacht in Bosnien-Herzegowina, im Kosovo, in Afghanistan und im Irak den Aufbau von Rechtsstaat und Demokratie. Jedoch: Lässt sich Demokratie erzwingen? Der Band untersucht systematisch die Legalität, Legitimität und Effektivität der externen Demokratisierung nach militärischer Intervention von 1945 bis heute und zeigt die damit verbundenen Dilemmata auf.

Theorien des Friedens und des Krieges


| 2010
Nitz, Stephan (2010): Theorien des Friedens und des Krieges. Kommentierte Bibliographie zur Theoriegeschichte. Band I: Altertum bis 1830, Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Nr. 7 .
ISBN: 978-3-8329-5186-3

Ausführlich referierende Bibliographie der Quellen und Sekundärliteratur zu den Friedensideen der Weltreligionen und zur europäischen philosophischen, theologischen, naturrechtlichen Tradition von Platon bis Hegel, von Thukydides bis Clausewitz. Die erste detaillierte Übersicht auf dem Niveau der gegenwärtigen Philosophiegeschichte. Weitere Bände werden die Entwicklung im 19. und 20. Jahrhundert darstellen.