PRIF Studies

The “Studien des Leibniz-Instituts für Friedens- und Konflikt­forschung” series has been published since 1979 (since2017 by Springer VS ). The series publishes fundamental research findings from the Institute, contributions to the peace and security discourse, and publications connected to PRIF’s scholarly conferences. The studies are subject to an external review process.

Integration durch Partizipation


| 2001
Büttner, Christian; Meyer, Berthold (2001): Integration durch Partizipation. "Ausländische Mitbürger" in demokratischen Gesellschaften, Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Band 35 .
ISBN: 3-593-36723-8

Renommierte Experten aus Wissenschaft und Politik erörtern, ob Akkulturation oder aber die Ermöglichung einer gleichberechtigten politischen und gesellschaftlichen Partizipation den in Deutschland lebenden Zuwanderen eine erfolgreiche Integration verspricht. Gleichzeitig zeigen die Beiträge, welche Bedeutung die Integration der "ausländischen Mitbürger" für das gegenwärtige und zukünftige Gesellschafts- und Wirtschaftsleben hat.

Internationale Organisationen als Vermittler in innerstaatlichen Konflikten


| 2000
Dehdashti, Rexane (2000): Internationale Organisationen als Vermittler in innerstaatlichen Konflikten, Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Band 34 .
ISBN: 3-593-36626-6

Der Berg Karabach-Konflikt steht für innerstaatliche Konflikte, wie sie etwa nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion auftraten. Rexane Dehdashti fragt nach den Möglichkeiten und Grenzen der Vermittlung durch internationale Organisationen und gibt einen Überblick zu Theorien der Konfliktvermittlung.

Die Zukunft Rußlands


| 2000
Schulze, Peter W.; Spanger, Hans-Joachim (2000): Die Zukunft Rußlands. Staat und Gesellschaft nach der Transformationskrise, Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Band 33 .
ISBN: 3-593-36472-7

Auch fünfzehn Jahre nach der Perestroika und acht Jahre nach Gründung des neuen Staates bleibt Rußland ein Land tiefer Widersprüche und einer ungewissen Zukunft. Namhafte russische und deutsche Autoren gehen diesen Widersprüchen nach und analysieren die Spannungen im Verhältnis zwischen Staat und Gesellschaft, Moskauer Zentrum und den russischen Regionen sowie zwischen Rußland und seinen näheren und entfernteren Nachbarn.

Die KSZE im Ost-West Konflikt


| 1999
Schlotter, Peter (1999): Die KSZE im Ost-West Konflikt. Wirkung einer internationalen Institution, Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Band 32 .
ISBN: 3-593-36122-1

Die KSZE - die Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa - hat für die Beendigung des Ost-West-Konflikts und zur friedlichen demokratischen Transformation der Sowjetunion und der mitteleuropäischen Staaten einen wichtigen Beitrag geleistet. Der Autor veranschaulicht die historischen und theoretischen Dimensionen der Einbindung dieser Länder in eine blockübergreifende Kooperationsstruktur. Peter Schlotter verfolgt die Fragestellung, ob überhaupt und, wenn dies zutrifft, auf welche Weise und unter welchen Bedingungen internationale Institutionen an der Einhegung von Konkurrenz und Konflikt in den internationalen Beziehungen mitwirken können. Als Untersuchungsfall dient die KSZE, die - so die Hypothese - als ein zentrales Element der europäischen Entspannungspolitik seit der Mitte der siebziger Jahre zu einer Abmildeurng der Konfrontation zwischen Ost und West und zur Überwindung des Ost-West-Konfliktes beigetragen hat. Die Wirkung der Normen und Regeln der KSZE hing stark vom Grad der inneren Reformbereitschaft in den sozialistischen Staaten und der Intensität transnationaler Ost-West-Netze ab. Der Autor leistet daher auch einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Theorie des liberalen Institutionalismus, nach der dauerhafter Frieden nur zwischen demokratischen Staaten möglich ist.

Cooperation or Conflict?


| 1998
Dembinski, Matthias; Gerke, Kinka (1998): Cooperation or Conflict?. Transatlantic Relations in Transition, Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Band 31 .
ISBN: 3-593-36094-2

The future of the transatlantic relationship will have a determing effect on the emerging world system. Will the United States and Europe be able to continue and intensify their fifty-year long cooperation and will they be able to use their combined weight to steer world affairs, strengthen international regimes and check challenges and challengers to the international order? Or will their cooperation decay and be replaced by increased competiton and conflict between Europe and the United States? This book edited by Matthias Dembinski and Kinka Gerke of the Peace Research Institute Frankfurt (Germany) provides answers and develops strategies aimed at restructuring and improving the transatlantic relationship. Experts from both sides of the Atlantic analyse the consequences of domestic change, of the introduction of the Euro, of the European desire to speak and act as a distinct entity in the international affairs and to develop an genuinely European Security and Defense Identity.

Die europäische Friedensordnung und die Souveränität der Staaten


| 1998
Schoch, Bruno (1998): Die europäische Friedensordnung und die Souveränität der Staaten. Jubiläumskonferenz 25 Jahre Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Band 30 .
ISBN: 3-593-35972-3

Dieser Band dokumentiert die Diskussion über Perspektiven einer europäischen Friedensordnung, geführt in einem Kreis aus Wissenschaftlern, Journalisten, europäischen Politikern sowie Funktionsträgern internationaler Organisationen. Zur Debatte standen u.a. die widersprüchliche Fortentwicklung der EU zu einem internationalen Akteur, die Osterweiterung von EU und NATO, die Rolle der OSZE und die Beziehungen Europas zu den USA und zu Rußland.

Rußland und der Westen


| 1998
Spanger, Hans-Joachim (1998): Rußland und der Westen. Von der "strategischen Partnerschaft" zur "Strategie der Partnerschaft", Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Band 29 .
ISBN: 3-593-35950-2

Die Beziehungen zwischen Rußland und dem Westen bleiben spannend und spannungsreich. Präzedenzlosen politischen wie wirtschaftlichen Kooperationschancen stehen unverändert erhebliche Unsicherheiten über den Weg des "neuen Rußlands" entgegen. Im vorliegenden Band setzen sich prominente russische und westliche Wissenschaftler mit der Frage auseinander, wie Rußland in eine gemeinsame Strategie der Partnerschaft eingebunden werden kann.

Die sowjetische Osteuropapolitik in den Jahren der Perestrojka


| 1994
Hausleitner, Mariana (1994): Die sowjetische Osteuropapolitik in den Jahren der Perestrojka, Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Band 28 .
ISBN: 3-593-35200-1
Aus welchen Gründen hatte die sowjetische Osteuropapolitik unter Gorbatschow so wenig Erfolg? Die Autorin führt deren Scheitern auf die unausgewogene Reformbereitschaft der verschiedenen Ostblockstaaten zurück. Das Krisenmanagement auf Parteiebene funktionierte nicht mehr. Diese und andere Entwicklungen werden anhand offizieller Verlautbarungen der KPdSU und sowjetischen Regierung sowie der Diskussionsforen der im Entstehen begriffenen politischen Öffentlichkeit untersucht und dargestellt.

Russia after the Cold War


| 1994
Holden, Gerald (1994): Russia after the Cold War. History and the Nation in Post-Soviet Security Politics, Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Band 27 .
ISBN: 3-593-35014-9
The study describes the disintegration and restructuring of the Soviet/Russian military system between 1991 and 1993. It examines the uses of history and nationalism, during this period, in the relegitimation of the Russian state, and their influence on its foreign and security policy.

Frieden und Konflikt in den internationalen Beziehungen


| 1994
Krell, Gert; Müller, Harald (1994): Frieden und Konflikt in den internationalen Beziehungen. Festschrift für Ernst-Otto Czempiel, Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Band 26 .
ISBN: 3-593-35025-4

Zehn renommierte Vertreter ihres Faches diskutieren Perspektiven des Friedens und der Friedensforschung nach dem Ende des Ost-West-Konflikts. Neue Gefährdungen werden sichtbar, aber auch Chancen, die Wahrscheinlichkeit von Krieg und Gewalt zu verringern.