PRIF Studies

The “Studien des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konflikt­forschung” series has been published since 1979 (since2017 by Springer VS ). The series publishes fundamental research findings from the Institute, contributions to the peace and security discourse, and publications connected to PRIF’s scholarly conferences. The studies are subject to an external review process.

Sustaining Peace After Civil War


| 2025
Gromes, Thorsten (2025): Sustaining Peace After Civil War. Insights from 48 Recent Cases, Studien des Leibniz-Instituts für Friedens- und Konfliktforschung, Wiesbaden : Springer VS . DOI: 10.1007/978-3-032-11710-6
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ISBN: 978-3-032-11710-6

This book examines one of the most important questions in peace research: What leads to enduring peace after civil wars, and what leads to the resurgence of violence? For decades, intrastate conflicts have been the predominant form of armed conflict, and most recent civil wars were conflicts that recurred. The research presented in this book focuses on influenceable factors, first and foremost on the type of civil war termination and on the post-civil war order that is shaped by the distribution of military power between the former warring parties and the scale of political compromise. Moreover, it shows that the peacekeeping environment has a major influence on whether peace endures. The insights provided in this book are relevant for the academic community, and for decision-makers and practitioners involved in civilian or military efforts to establish and preserve peace.

Islamismus als gesellschaftliche Herausforderung. Ursachen, Wirkungen, Handlungsoptionen


| 2025
Abdellah, Shaimaa; Tultschinetski, Sina; Junk, Julian; Freiheit, Manuela (Hrsg.) (2025): Islamismus als gesellschaftliche Herausforderung. Ursachen, Wirkungen, Handlungsoptionen, Studien des Leibniz-Instituts für Friedens- und Konfliktforschung, Wiesbaden : Springer VS .
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Dieser Band präsentiert die Ergebnisse eines interdisziplinären Forschungsnetzwerks mit über 100 Wissenschaftler:innen, die von 2020 bis 2025 das Phänomenfeld Islamismus untersuchten. Im Fokus standen Ursachen von Radikalisierung, gesellschaftliche Wechselwirkungen, Präventionsstrategien sowie politische, mediale und zivilgesellschaftliche Diskurse. Die Beiträge bilden zahlreiche Disziplinen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften ab. Damit bietet der Band wertvolle Erkenntnisse für Wissenschaft und Praxis im Bereich Islamismus und Radikalisierung.

Storytelling Against Extremism


| 2025
Schlegel, Linda (2025): Storytelling Against Extremism. Advancing Theory and Practice of Digital Narrative Campaigns against Extremism, Studien des Leibniz-Instituts für Friedens- und Konfliktforschung, Wiesbaden : Springer VS . DOI: 10.1007/978-3-658-47813-1
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Counter- and alternative narrative (CAN) campaigns have become a widely used tool in contemporary efforts to prevent and/or counter (violent) extremism (P/CVE).  However, one element is conspicuously absent from the discourse: There is little engagement with CANs as narratives and neither CAN theory nor practice are based on existing research findings on narrative persuasion processes. This is a crucial gap in the current CAN approach. Not situating CANs within the broader discourse on narrative persuasion and drawing from the insights narrative persuasion studies offer significantly weakens the theoretical foundation, practical development, (storytelling) quality, and analysis of CAN campaigns.

This book addresses this research gap and transfers concepts, theories, and insights from narrative persuasion and storytelling research to the context of P/CVE narrative campaigns.  The author demonstrates that the often-criticized CAN approach can be improved significantly by understanding CANs as narrative persuasion campaigns and grounding them in existing research detailing how to tell entertaining and persuasive stories.

Awarded the Doctoral Prize for Democracy Research by the Hessian Ministry of Science and Research, Art, and Culture. 

Lokal verankerte Zivile Konfliktbearbeitung zwischen Partnerschaft und Machtungleichgewicht


| 2023
Ruppel, Samantha (2023): Lokal verankerte Zivile Konfliktbearbeitung zwischen Partnerschaft und Machtungleichgewicht, Studien des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Wiesbaden : Springer VS .
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In diesem Open-Access-Buch werden Prozesse und Dynamiken der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteur*innen in Projekten des zivilen Friedensdienstes in Kenia, Sierra Leone und Liberia betrachtet. Das durch lokale und internationale Akteur*innen gemeinsame Bearbeiten von Konflikten und Herausforderungen der Friedenskonsolidierung hat in der deutschen Friedensarbeit eine lange Tradition und wird in einer globalisierten Welt immer wichtiger. Deswegen geht das Buch der sowohl für die Wissenschaft als auch für die Friedenspraxis relevanten Frage nach, inwiefern im Kontext der Zivilen Konfliktbearbeitung eine gleichberechtige Partnerschaft vorliegen kann. Indem sich die Arbeit auf die Chancen und Herausforderungen der Zusammenarbeit konzentriert, gelingt es, den Blick auf die alltäglichen Aktivitäten zu legen, die eigentlichen Prozesse und Reibungspunkte der Friedensarbeit zu analysieren und einen wertvollen Beitrag zur kritischen Friedensforschung und der Diskussion um Hybridität und Friction zu leisten.

Theorien des Friedens und des Krieges


| 2022
Nitz, Stephan (2022): Theorien des Friedens und des Krieges. Kommentierte Bibliographie zur Theoriegeschichte. Band II: 1830–1890, Studien des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, 34, Baden-Baden : Nomos .
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Der 2. Band der Bibliographie der Friedenstheorien bearbeitet einen Zeitraum, der in der Forschung der letzten Jahrzehnte besonders wenig Beachtung gefunden hat. Es werden fast 300 Autor:innen referiert, davon über 100 ausführlich kommentiert. Damit wird erstmals die Vielfalt der Ansätze erkennbar. Nur zu wenigen dieser Autor:innen gab es bisher einschlägige Literatur, weshalb ausführliche Einleitungen den historisch-politischen und ideengeschichtlichen Kontext der referierten Diskurse vorstellen. Beachtet werden Historiker:innen, politische Kommentator:innen, Völkerrechtler:innen, Ökonom:innen, Soziolog:innen, Philosoph:innen, Theolog:innen und Autor:innen für die Friedensbewegung. Außereuropäische Literatur wird berücksichtigt, soweit sie in europäischen Sprachen bekannt ist.

Der Mythos von moralischen Akteuren


| 2022
Beinlich, Ann-Kristin (2022): Der Mythos von moralischen Akteuren. Von norm- und interessengeleiteten Zielen religiöser Nichtregierungsorganisationen bei den Vereinten Nationen, Studien des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Wiesbaden : Springer VS .

Welche Ziele und Motivationen verfolgen religiöse und glaubensbasierte zivilgesellschaftliche Akteure in den internationalen Beziehungen und auf transnationaler Ebene? Mittels der Erkenntnisse der politikwissenschaftlichen Normen- und NGO-Forschung zu normen- und interessengeleitetem Handeln von Normunternehmern betrachtet die Autorin die spezifische Form religiöser Nichtregierungsorganisationen (RNGOs) bzw. glaubensbasierter Nichtregierungsorganisationen (FBOs). Damit widerlegt sie die in der Global Governance dominante Wahrnehmung von religiösen Akteuren als moralische, altruistische und normgeleitete Akteure.
Anhand empirischer Fallstudien zu katholischen, protestantischen, islamischen und interreligiösen NGOs in den Politikfeldern der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte sowie der Frauenrechte stellt sie dar, dass religiöse Akteure genauso wie säkulare Akteure Interessen verfolgen – und zwar nicht nur im politischen, sondern auch im religiösen Feld. Sie beabsichtigen z. B. die Reformulierung von Normen oder gar ihren Wandel. FBOs verhandeln aber u. a. auch Macht, Identität, Repräsentativität oder das Verhältnis von Religion und Politik.
Damit zeigt die Autorin auf, dass sich religiöse zivilgesellschaftliche Akteure im Grenzstreifen zwischen religiösem und säkularem politischem Feld bewegen, in dem Religion und Säkulares in eine wechselseitige Beziehung treten und Interdependenzen entstehen, die gegenseitigen Einfluss und Instrumentalisierung ermöglichen.

Policing in Nigeria


| 2021
Müller, Nina (2021): Policing in Nigeria. Sicherheit im Spannungsfeld von globalen Reformkonzepten und lokalen Praktiken, Studien des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Wiesbaden : Springer VS .
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Dieses Buch beschäftigt sich mit der lokalen Wahrnehmung ausgewählter Maßnahmen innerhalb der Polizeireform in Nigeria. Die nigerianische Gesellschaft ist von tiefgreifenden Sicherheitsdefiziten geprägt, da u.a. das Misstrauen zwischen uniformierten Vertretern der Staatsmacht und der Bevölkerung groß ist. Das Erkenntnisinteresse der ethnografischen Arbeit ist es, zu erforschen, ob und wie sich die von internationalen und nationalen Akteuren betriebenen Reformbemühungen für eine verbesserte Sicherheitsarchitektur auf lokaler Ebene im Alltag manifestieren und welchen Aushandlungsprozessen sie dabei unterliegen.

Dialog im Reaktionsrepertoire von WTO und G7/G8


| 2020
Hack, Regina (2020): Dialog im Reaktionsrepertoire von WTO und G7/G8. Die Einrichtung von deliberativen Dialogforen in Reaktion auf Protest, Studien des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Wiesbaden : Springer . DOI: 10.1007/978-3-658-29576-9
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ISBN: 978-3-658-29575-2

Institutional Roadblocks to Human Rights Mainstreaming in the FAO


| 2020
Anthes, Carolin (2020): Institutional Roadblocks to Human Rights Mainstreaming in the FAO. A Tale of Silo Culture in the United Nations System, Studien des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Wiesbaden : Springer VS .
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Carolin Anthes inves­tigates how and why the Food and Agri­culture Orga­nization of the United Nations (FAO) struggles with syste­matically inte­grating a right to food app­roach in its ope­rations. She ana­lyzes multi-dimensional institu­tional road­blocks that prevent hu­man rights from being fully main­streamed. These barriers are shaped by a power­ful state of frag­men­tation and dis­connec­tion: a silo culture. The book also offers valu­able in­sights which go beyond the FAO and suggests a fairly un­conven­tional avenue for systemic orga­niza­tional change in (international) public ad­mi­nistra­tions.

Natural Resource Governance, Grievances and Conflict


| 2020
Romero Valenzuela, Janine (2020): Natural Resource Governance, Grievances and Conflict. The Case of the Bolivian Lithium Program, Studien des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Wiesbaden : Springer VS .
Publication

Janine Romero Valenzuela ana­lyses the Bolivian lithium program in the lar­gest empi­rical study to date with a focus on local pers­pectives and go­ver­nance, identifying grie­vances and conflict dimen­sions. The case study shows that it is par­ticu­larly an al­tered gover­nance approach, the local trust in govern­ment and the high expec­tations that the Mor­ales ad­minis­tration could create around lithi­um that influence local view­points. By app­lying the meanin­gful grie­vance concept on the local level, the book supports a further refine­ment of theories on a resource-gover­nance-conflict-link.