Ist das Völkerrecht und sind Abrüstungsverträge noch eine Basis auf der auch in Zukunft die Sicherheit der Welt aufgebaut ist oder erodiert das Machtgefüge zurück in ungeregelte Konfrontationen, in denen Drohgesten und Aufrüstungsprogramme Unsicherheiten potenzieren?
Mit dieser Frage beschäftigt sich Hendrik Simon im Rahmen einer Veranstaltung an der Volkshochschule Bonn. Hendrik Simon ist assoziierter Forscher am Programmbereich Internationale Institutionen und Principal Investigator und Standortkoordinator am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt an der Goethe-Universität Frankfurt. Er forscht zu Normen in der internationalen Politik und der Rolle des Völkerrechts in Geschichte und Gegenwart. In Kürze erscheint sein neues Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“.
Wann: 22. April 2026, 18 Uhr
Wo: VHS Bonn, Mülheimer Platz 1, 53111 Bonn, Raum 3.49
Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen finden sich auf der Website von Reclam.